Wirtschaftlicher Erfolg

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Wenn man Freeman oder Freewoman ist oder sein will, muß man seinen Lebensunterhalt so unabhängig vom Staat wie nur irgend möglich verdienen. Die persönliche Freiheit steht und fällt mit der wirtschaftlichen Freiheit.

Wer viele verschiedene Möglichkeiten hat, sich am Markt (und diesen Begriff meine ich hier ganz allgemein) zu positionieren, der ist hin- und hergerissen, wofür er sich entscheiden soll. Was verspricht am meisten Erfolg bei möglichst großer, langanhaltender Zufriedenheit?

Marktwirtschaft ist ein System Leistungen anbietender Akteure (Betriebe), die ihre Produkte im Wettbewerb mit anderen auf dem Markt feilbieten. Der Markt ist dieser Idee nach der faire Kampf um die bessere Leistung.
Das Gegenteil davon ist das Monopol. Ein Monopol ist ein schwarzes Loch im Kosmos des Wettbewerbs, eine Strukturform des Marktes, in der es für eine bestimmte Leistung nur einen oder sehr wenige Anbieter gibt, so daß der Wettbewerb unter ihnen entfällt und ein Monopolpreis erzielt wird. …
Durchschnittliche Ideen führen zu durchschnittlichen Profiten und zu durchschnittlichen Konkursen.  Wenn Sie Monopolist werden wollen, müssen Sie sich von der Masse der grauen Betriebswühlmäuse abheben. Nur Exklusivität verschafft Ihnen Monopolstellung am Markt. Dazu brauchen Sie Ideen von großer gedanklicher Kraft und Tiefe.
Sie müssen Einzigartiges leisten. Doch die Alleinstellung genügt nicht, die Idee blamiert sich, wenn sie nicht marktgängig ist. Was Sie produzieren oder anbieten, muß wie ein Feuerwerk wirken und die Kunden betören wie ein schönes Weib. … Die Vision ist die Spielhand auf dem Klavier der Ökonomie, kommt der Fleiß hinzu, werden Sie zweihändig spielen können und sich selbst und die Menschen bewegen, weil Sie etwas wirklich Bewegendes geschaffen haben. …
Ist ein Betrieb ein Handlungssystem zur Profiterzielung, so ist der Unternehmer derjenige, der diesen Prozess stofflich, ökonomisch und sozial anführt. Er analysiert den Markt, setzt Produkt- und Dienstleistungsziele und führt den innerbetrieblichen Handlungsprozeß  sowie den nach außen orientierten Vertrieb.
Dazu muß er willensstark sein und engagiert, doch vor allem muß er wie ein Feldherr auf den Hügeln der Märkte das Ganze überblicken … Die große Unternehmerpersönlichkeit ist universell gebildet, aber nicht akademisch, kommunikativ, aber nicht schwatzend, entscheidungsklar, aber nicht autoritär. Der gute Unternehmer verfügt über Innovationskraft und ausgeprägte soziale Kompetenzen und weiß, was Gerechtigkeit ist. Vor allem hängt er nicht am Tropf der Berater. …
Der wirklich produktive Unternehmer bedarf des erfüllten Lebens. … Von zentraler Bedeutung ist es jedoch, als Mensch lernfähig zu bleiben. … Sie müssen das Handlungssystem Betrieb zu einem lernenden System machen. … Lernen und Erkenntnis sind dabei von geradezu revolutionierender Kraft.

Rainer Opolka (Zweibrüder Optoelectronics)

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