Entnazifizierung – Wo soll ich mich hinwenden in dieser schweren Zeit …

Standard

Noch mal kurz zur Frage, warum ich mich als freie Frau überhaupt mit der Staatsangehörigkeitsproblematik herumschlage: Ich sehe mich von der Bundesrepublik Deutschland und ihren Behörden früher oder später existentiell bedroht, da ich nicht mehr Wert- und Energielieferant für die Eigentümer der Bundesrepublik Deutschland sein will. Es gibt weder national noch international Rechtsstrukturen, mit denen man sich als „Deutscher“ effektiv gegen die Bundesrepublik Deutschland zur Wehr setzen kann. Sich mit Hilfe bundesdeutscher Gerichte gegen die Bundesrepublik zur Wehr zu setzen, ist utopisch, wie wir gerade erst gestern wieder in Karlsruhe schön demonstriert bekommen haben.

Also bleibt nur die geschickte Instrumentalisierung der verfügbaren politischen Kräfte. Zu denen gehören die Alliierten Siegermächte des II. Weltkriegs.

Zum Thema:

Gültigkeit des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit
Anordnung der Militärregierung vom 13.03.1946
312/Refugees/9501/4o

1.
Alle Personen, die nach einem deutschen Gesetz die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, werden, solange dieses Gesetz nicht aufgehoben ist, als Deutsche betrachtet, wenn sie nicht einzeln durch die Regierung anderer Länder als Angehörige dieser Länder anerkannt werden.

2.
Obwohl das Gesetz der Militärregierung Nr. 161 die territorialen Grenzen Deutschlands zum Zwecke der Grenzkontrolle (!) auf die Grenzen, wie sie am 31.12.1937 bestanden, festgelegt worden sind, ist die Bestimmung über die deutsche Staatsangehörigkeit nach dem Gesetz vom 01.09.1939 (RGBl I S. 1457) nicht aufgehoben worden.

3.
Hieraus ergibt sich, daß Personen, denen die deutsche Staatsangehörigkeit zwangsweise verliehen wurde, Deutsche bleiben. Ausgenommen ist der in Absatz 1 genannte Fall.

Quelle

Diese Verordnung betrifft auf den ersten Blick nur Leute aus Danzig, das ab 1945 von Polen verwaltet wurde. Aber Flüchtlinge aus Danzig, über deren Staatsangehörigkeit nach 1945 Unklarheit bestand, waren nur der Anlaß für diese Verordnung der Alliierten.

In Punkt 3 wird zwar mit dem Wort „hieraus“ noch auf das in Punkt 2 genannte Gesetz Bezug genommen, aber die dann getroffene Festlegung ist allgemein formuliert, betrifft also von Wortlaut und Wortsinn her ganz klar alle Deutschen. Denn allen Deutschen in den 1934 zum Deutschen Reich gehörenden Ländern wurde durch das Neue Staatsrecht von 1934 zwangsweise die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen und die vorher geltende Länderzugehörigkeit, welche dann erst die Reichszugehörigkeit vermittelte, abgeschafft. Eine deutsche Staatsangehörigkeit, die nicht gleichzeitig Länderangehörigkeit ist, gibt es überhaupt erst seit 1934, als Hitler sie einführte und die Länderangehörigkeit abschaffte.

Wenn nun die Alliierten 1946 verfügen, „daß Personen, denen die deutsche Staatsangehörigkeit zwangsweise verliehen wurde, Deutsche bleiben“, dann sprechen sie von eben jener Nazistaatsangehörigkeit und keiner anderen, und vom gesamten deutschen Staatsvolk und nicht nur ein paar zehn- oder hunderttausend Flüchtlingen. Damit verfügen sie (absichtlich oder nicht), daß alle Deutschen Angehörige eines nationalsozialistischen Staates bleiben.

Der Überleitungsvertrag
Wenn die Alliierten das verfügt haben, dann können auch nur die Alliierten das ändern, sollte man meinen. Das stimmt aber nicht ganz ohne Weiteres. Denn mit dem Überleitungsvertrag von 1955 wurden Gesetze und Verordnungen der Alliierten in die Hände der Bundesrepublik Deutschland gelegt, und Artikel 2 Absatz 1 dieses Überleitungsvertrages blieb nach dem 2+4-Vertrag ausdrücklich in Kraft:

Artikel 2
(1) Alle Rechte und Verpflichtungen, die durch gesetzgeberische, gerichtliche oder
Verwaltungsmaßnahmen der Besatzungsbehörden oder auf Grund solcher Maßnahmen
begründet oder festgestellt worden sind, sind und bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem
Recht in Kraft, ohne Rücksicht darauf, ob sie in Übereinstimmung mit anderen
Rechtsvorschriften begründet oder festgestellt worden sind. Diese Rechte und
Verpflichtungen unterliegen ohne Diskriminierung denselben künftigen gesetzgeberischen,
gerichtlichen und Verwaltungsmaßnahmen wie gleichartige nach innerstaatlichem deutschem
Recht begründete oder festgestellte Rechte und Verpflichtungen.

Der letzte Satz besagt unmißverständlich, daß die Alliierten-Vorschriften künftig wie deutsches Recht zu behandeln sind. Das impliziert, daß sie verändert oder gar aufgehoben werden können. Der bundesdeutsche Gesetzgeber hat von den Alliierten also – soweit ich das sehe – die Vollmacht bekommen, Alliierten-Recht nach Belieben beizubehalten, zu ändern oder aufzuheben.

SHAEF-Gesetze und Grundgesetz
Aber was ist mit dem SHAEF-Gesetz Nr. 1? Es verbietet „die Auslegung oder Anwendung des deutschen Rechts nach nationalsozialistischen Grundsätzen, gleichgültig, wann und wo dieselben kundgemacht wurden“. Und im Grundgesetz steht im Artikel 139:

Artikel 139
Die zur „Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus“ erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt.

Ist der Überleitungsvertrag, der diese Rechtsvorschriften zu normalem, veränderbarem deutschen Recht macht, höherrangig als das Grundgesetz?

Ja, denn nationales Recht muß völkerrechtskonform ausgelegt werden. Das Grundgesetz ist nationales Recht, der Überleitungsvertrag ein völkerrechtlicher Vertrag. Also steht die Regelung aus dem Überleitungsvertrag über dem Grundgesetz.

Bundesdeutsche Gesetzgebung
Wenn die Alliierten die Beibehaltung, Änderung oder Abschaffung ihrer besatzungsrechtlichen Vorschriften per fortgeltendem Überleitungsvertrag in die Hände der Bundesrepublik Deutschland gelegt haben, dann stünde es der Bundesrepublik Deutschland also frei, z.B. den Artikel 139 GG zu streichen.

Tut sie aber nicht. Indem sie ihn beibehält, verpflichtet sie sich weiterhin konstituierend, diese Rechtsvorschriften beizubehalten, also das deutsche Volk (Man beachte die Kleinschreibung von „deutsch“ an dieser Stelle im Grundgesetz, es ist also nicht das Staatsvolk gemeint?) vom Nationalsozialismus und Militärismus befreit zu halten.

Dann müßte die Bundesrepublik aber konsequenterweise wenigstens Artikel 116 GG ändern oder streichen, der die Deutschen, für die das Grundgesetz und damit die Bundesrepublik gelten soll, über ihre nationalsozialistische Staatsangehörigkeit (bzw. andernfalls ihre deutsche Volkszugehörigkeit) definiert. Aber sie betont immer wieder, an der „einheitlichen deutschen Staatsangehörigkeit“ festhalten zu wollen.

Ja, was denn nun? Die Deutschen werden vom Nationalsozialismus befreit, indem sie die nationalsozialistische Staatsangehörigkeit weiterhin aufgezwungen bekommen und damit Fremde im heimatlichen Land bleiben?

Das Grundgesetz gilt für alle Deutschen mit deutscher Staatsangehörigkeit, sagt es, aber es gibt ihnen keine andere Staatsangehörigkeit als die einheitliche „deutsche“, also die nationalsozialistische.

Nazistaat Bundesrepublik Deutschland?
Wenn die Bundesrepublik Deutschland sich zudem laut verschiedenen relevanten Urteilen des Bundesverfassungsgerichts als identisch mit dem Staat, also dem Deutschen Reich, betrachtet, auf den diese nationalsozialistische deutsche Staatsangehörigkeit sich bezieht, dann muß die Bundesrepublik entgegen ihrem Bekunden, ein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat zu sein, identisch sein mit dem nationalsozialistischen Staat, der diese Gleichschaltungsstaatsbürgerschaft einführte!

Wie entnazifizieren?
Wenn man jetzt seine Staatsangehörigkeitsurkunde hat, mit der ja – am besten noch apostilliert – dokumentiert wird, daß man nationalsozialistischer deutscher Staatsangehöriger ist, dann könnte und müßte man doch eigentlich seine Entnazifizierung beantragen?

Aber bei wem? Die Bundesrepublik ist scheinbar ein Nazistaat, der nur Nazi-Staatsangehörigkeit vergibt und auch keine andere will. Also kann sie niemanden entnazifizieren.

Wenn die Bundesrepublik nicht entnazifizieren kann und will, was kann man tun?

Die Alliierten können auch nicht entnazifizieren, denn sie haben der Bundesrepublik (offiziell) vertraglich freie Hand gelassen, Alliiertenrecht beizubehalten oder nicht.

Das Vereinte Deutschland kann nicht entnazifizieren, denn es hat keine handlungsfähigen Strukturen.

Die einzige Möglichkeit, die nationalsozialistische deutsche Staatsangehörigkeit loszuwerden, besteht also in einem Wechsel der Staatsangehörigkeit.

Andreas Clauss empfiehlt, vom grundgesetzlichen Recht der Deutschen Gebrauch zu machen, sich in freier Entscheidung eine Verfassung zu geben oder sich in freier Entscheidung zur vorhandenen Verfassung eines anderen deutschen Staates zu bekennen und so die Staatsangehörigkeit zu wechseln, aber Deutscher zu bleiben. Man wird also zum oder zur Deutschen in einem anderem Sinne als dem des Grundgesetzartikels 116, zum Angehörigen eines anderen deutschen Staates.

Er empfiehlt, sich zur Verfassung von 1919 zu bekennen, weil die galt, als der I. Weltkrieg stattfand, und daher nur mit dieser Verfassung ein Friedensvertrag abgeschlossen werden kann, den die Bundesrepublik ausdrücklich nicht abschließen will. Zwar akzeptierte die Weimarer Verfassung von 1919 den Versailler Vertrag als gültig – aber alle deutschen Reparationen daraus sind seit 2010 beglichen.

Selbst bei Wikipedia gibt man zu, daß die Verfassung von 1919 nach dem Ende des II. Weltkriegs eigentlich weiter galt, aber vom Alliiertenrecht und damit auch von der Schaffung der Bundesrepublik „überlagert“ wurde.

Darüber werde ich jetzt noch eine Weile nachdenken. Ich habe Zeit, bis meine Staatsangehörigkeitsurkunde vom Innenministerium kommt. Ausgestellt ist sie wohl seit gestern, muß aber noch vom Landrat unterschrieben werden.

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  1. Als erstes mal vielen Dank für Deine Arbeit!!!

    Zum Thema:
    Also ich weiß in welchem „Staat“ ich lebe. Denn am Tage der Urteilsverkündung in Den Haag ließ eine gewisse Petra Gerster, ihres Zeichens Sprecherin eines von GEsellschaftlichSTAatstragendenPOlitoragnisationen kontrolliertes Staatliches Dienstmedium, offiziell verlauten:

    „Es ist ein bitteres Urteil für Nazi-Opfer in Italien und deren Angehörige. Vor italienischen Gerichten hatten sie Deutschland erfolgreich verklagt: sie wollten individuelle Entschädigung. Dem hat der Internationale Gerichtshof jetzt einen Riegel vorgeschoben. Die Bundesrepublik als Rechtsnachfolgerin des dritten Reiches dürfe nicht von Einzelpersonen verklagt werden, das verstosse gegen das Völkerrecht.“

    Sollte man vielleicht beim US-Konsulat vorstellig werden? Wenn ja, mit welcher Begründung?

    mfg

  2. Tja, was ist die Bundesrepublik nun? Identisch mit dem Deutschen Reich? Dann ist sie das fortgesetzte Dritte Reich, wie man an der beibehaltenen nationalsozialistischen Staatsangehörigkeit sieht. Oder ist sie nur die Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reichs? Dann kann sie kein eigenständiger Staat sein, weil sie keine eigene Staatsangehörigkeit zu vergeben hat, sondern die des vorherigen Staates vergibt.

    Daß Einzelpersonen nicht gegen Staaten klagen können, liegt daran, daß das zwei verschiedene Rechtsebenen sind. Eine Einzelperson ist kein Völkerrechtssubjekt, ein Staat schon. Es kann auf internationaler Ebene nur Völkerrechtssubjekt gegen Völkerrechtssubjekt klagen, und Einzelperson (dazu zählen juristische Personen wie der Staat) gegen Einzelperson. Wobei eine Einzelperson nur im In- oder Ausland, aber nicht auf internationaler Ebene klagen kann.

    Jedenfalls ist das mein gegenwärtiges Verständnis.

  3. Hallo Freewoman,
    jetzt schreibe ich einmal bei Ihnen, denn ich finde Ihren Aufsatz auch bemerkenswert. Ich empfehle nicht Deutscher zu sein und zu bleiben, sondern sich zu einem der Deutschen Völker zu bekennen oder eben durch Abstammung nachzuweisen, dass ich diese Zugehörigkeit durch Vererbung besitze und so setzen sich die Deutschen auch aus Bayern, Sachsen, Preußen, Hessen usw. zusammen. Die Bundesstaaten in Weimar Länder sind dann auch die echten Staaten (Heimat) zugehörigkeiten. Das Deutsche Reich war und ist ein Staatenbund ähnlich der Vereinigten Staaten. Beide besitzen selbst kein Territorium. Deswegen der Griff auf die Weimarer Verfassung. Den Ausweg bietet selbst das Grundgesetz in 116/2. Dieser lautet:
    „Frühere deutsche Staatsangehörige, denen zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden ist und ihre Abkömmlinge sind auf Antrag wieder einzubürgern.
    Sie gelten als nicht ausgebürgert, sofern sie nach dem 8. Mai 1945 ihren Wohnsitz in Deutschland genommen haben und nicht einen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht haben.“
    Wenn ich also in der Linie eines Abkömmlings eines Menschen bin, der vor 1933 hier lebte, habe ich dem Wortlaut nach seine Staatsangehörigkeit, sofern ich meinen Wohnsitz in Deutschland genommen habe. Worin bin ich dann nun wieder einzubürgern, wenn es vor 1933 keine deutsche Staatsangehörigkeit gab, sondern nur die der einzelnen Länder, zu denen ich mich jetzt auch noch bekenne, weil ich die gültige Verfassung von Weimar annehme? Dadurch, dass ich nun meine echte Staatsangehörigkeit nach GG 16 nicht verliere, kann ich nun die Nazi und Pseudo STA „DEUTSCH“ loswerden, Denn das Dumme ist, ich habe einmal durch die Beantragung eines Perso einen entgegengesetzten Willen zum Ausdruck gebracht. Dieser ist aber durch Täuschung zustande gekommen und hier hilft BGB 119.
    Bitte die Willenserklärung studieren. Ich glaube dann sehr wohl, dass es hier letzten Endes eine Sache der Hohen Hand (Alliierte) ist. Mal sehen, wie die sich verhalten. Wir können erst einmal nur in den Wald hineinrufen. Mal sehen, was zurückschallt. Learling by doing.
    Der beantragte Staatsangehörigkeitsausweis bescheinigt Ihnen zum Schluss Ihre Staatenlosigkeit, weil in der Metamorphose der reine Begriff auf nichts mehr verweist, Es ist eine reine Worthülse auf deren Grundlage wir privatrechtlich in der EU verarbeitet werden sollen.

  4. Lieber Herr Clauss,
    herzlichsten Dank für die Aufklärung. Und ja, Ihre Argumente machen Sinn. Dennoch leiste ich mir die Staatsangehörigkeitsurkunde, weil ich schwarz auf weiß und nicht nur „glaubhaft gemacht“ haben will, daß man mir diese Staatsangehörigkeit anheftet.
    Der Hinweis auf GG 116 Absatz 2 ist sehr erhellend. Damit werde ich argumentieren, wenn ich mich wieder „einbürgern“ lasse.
    Mit den „Deutschen“ meinte ich die Staatsangehörigkeit eines deutschen Staates, der das Deutsch Reich ja wohl war, ein deutscher Bundesstaat nämlich. Ich fand es schwierig, in den Satz die Weimarer Länderangehörigkeit einzubauen.

    An dieser Stelle möchte ich Sie noch hinweisen auf den inhaltlichen Unterschied zwischen Staatsangehörigkeit und Staatsbürgerschaft, über den ich mir hier Gedanken gemacht hatte.

    Viele Grüße

    freewomanontheland

  5. Ja nee, is‘ klar!

    Doch wie angehen dagegen? Ich z.B. wurstele im ehem. US-Protekorat des vereinten Wirtschaftsgebiet für mich hin.

    Sollte ich beim US-Konsulat vorstellig werden? Wenn ja, mit welcher Begründung?

    mfg

  6. Man könnte z.B. zu den Alliierten insgesamt sagen: Ihr wart es doch, die mit der Verordnung vom 13.3.1946 dafür gesorgt habt, daß wir nach dem Ende des Dritten Reichs die von den Nazis eingeführte Gleichschaltungsstaatsbürgerschaft behalten mußten und damit unsere Heimatangehörigkeit nicht zurückerhielten. Ihr habt es mindestens geduldet, daß die Bundesrepublik das bis zum heutigen Tag nicht geändert hat. Also bitte, ihr hängt mit drin, macht was!

    Das ist nur die Aussage, die Wortwahl sollte natürlich formeller sein. 😉

  7. Ich habe mal bei der zuständigen Stelle in Schleswig-Holstein nachgefragt:

    Frage:

    Sehr geehrte Frau Dose,

    im Anhang finden Sie eine Kopie des Amtsblat für Schleswig-Holstein vom 23. Juni 1946, die mir zugeschickt worden ist.

    Gerne würde ich wissen, ob die darin enthaltene Anordnung der Militärregierung vom 13.03.1946 -312/Refugees/9501/40- betreffs der Gültigkeit des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit noch gilt oder ob die Anordnung zu einem späteren Zeitpunkt aufgehoben worden ist.

    Wenn die Anordnung zu einem späteren Zeitpunkt aufgehoben worden ist, dann würde ich mich über einen Nachweis darüber sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Xxxxx Xxxx

    Antwort:

    Sehr geehrter Herr Xxxx,

    ich habe die Anordnung der Militärregierung vom 13.3.1946 in keinem Verzeichnis finden können, weder steht sie in dem aktuellen Erlassverzeichnis noch in den aufgehobenen bzw. außer Kraft getretenen Verzeichnissen.

    Aufgrund des langen Zeitraums gehe ich aber davon aus, dass diese Anordnung als „gegenstandslos“ gilt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christine Birkner

    Könnte es sein, daß es sich bei dieser Anordnung um ein „Fake“ handelt, um die „Reichsbürger“ als DUMM und von „Verschwörungstheorien“ besessen dastehen zu lassen?

    LG, Frank

  8. Was hat es mit der Entnazifizierung nun gegeben? In einigen Internettexten wird die Staatsangehörigkeitsurkunde mit dem Zusatz „Anlage V“ in verbindung gebracht.

    Renate und ich haben auch die „normale Staatsbürgerschafturkunde“ und hegen keinerlei rassistische Tugenden… Wir wohnen in NRW und hätten gerne zudem gewußt, was es mit Preußen auf sich hat. Wer hat da etwas Hintergrundwissen?

    Schon geschrieben, daß Gysi sich zum „Weißen Ritter“ entwickelt hat? Gysi spricht in das Mikrofon über Besatungsstatut.

    Liebe Grüße, Monika Saalbach

  9. Nene Gysi ist kein weißer Ritter, genausowenig wie Adolf einer war. Man kann sich nicht mit dem Nachlass der Weimarer Republik auf und davon machen und als Rechtsobjekt gegen Besatzungsrecht protestieren. Dann knallts und es gibt Krieg, weil es keine Friedensverträge gibt, sondern seit 1918 nur Waffenstillstand.

    Was nun unsere Politschergen im Schilde führen, oder wozu man sie verleitet ist, sie wollen uns nichts gutes mit der ganzen Souveränitätsdiskussion. die brauchen eine souveräne BRD (was ja ein Paradoxon ist) um den EU Vertrag endlich unter Dach und Fach zu bringen…nur dazu wird hier soviel über Besatzungstatut, Souveränität gebracht, um dem Michel die EU schmackhaft zu machen. Dazu gehört auch ein Großteil der Reichspropaganda im Netz (-> KRRs)

  10. Die EU wird niemals angenommen; selbst die Grande Nation will so einen Unfug nicht.

    Wir haben nur noch Dreck, abscheulichen Dreck auf den Stühlen der Regierungsbänke kleben, Ausnahmen möglich, nur wo, wer sind sie?

    Unsere Prognose ist: Unsere „deutschgeborene, echte Bevölkerung“ soll aufgerieben werden, damit die Amis weiterhin das tun können, was sie nur können: Absahnen und das notfalls mit brutaler Gewalt.

    Ami go home, meint unser aller Gysi?

    Der Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, hat etwas gefordert was praktisch kein anderer Politiker sich traut zu sagen und auch in Deutschland überhaupt kein Thema ist und sein darf. Er sagte in einem Interview mit dem TV-Sender Phoenix als Kommentar zur NSA-Spionageaffaire, wie Deutschland noch unter Besatzungsrecht steht, die Bundesregierung sich alles von Washington gefallen lässt und die Regierungspartein sich gegenseitig die Schuld wegen der millionenfachen Ausspähung der Bundesbürgr zuweisen. Er findet es höchste Zeit, die Besatzung von Deutschland zu beenden.

    „Ich muss ihnen mal ganz ernsthaft sagen, dass das Besatzungsstatut immer noch gilt. Wir haben nicht das Jahr 1945, wir haben das Jahr 2013. Könnte man nicht das mal aufheben und die Besatzung Deutschlands beenden? Ich finde es höchste Zeit und ein Paar mutige Schritte müssen gegangen werden. Mich stört auch, dass unsere Bundeskanzlerin nichts macht. Die müsste doch eigentlich täglich mit Obama telefonieren und versuchen zu klären, um dann der Bevölkerung zu sagen, das wird so und so und dann und dann beendet. Aber nichts hört man. Nur gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen, wenn man so will, vier Parteien die daran beteiligt waren, nämlich Union, SPD, FDP und Grüne … Und ausserdem bin ich davon überzeugt, da gehts doch nicht um Terroristen, sondern die werden auch fleissig Wirtschaftsspionage betrieben haben.“

    Ich frage mich schon seit Jahrzehnten, warum diese völlig legitime Forderung noch nicht umgesetzt wurde und man endlich „Ami Go Home“ ruft. In jedem anderen Land mit Selbstbewusstsein wäre das schon längst geschehen. Dieses Untertanentum und „wir können nichts machen“ Ausrede ist völlig unakzeptabel. Nur die Japaner und Koreaner sind noch unterwürfigere Lakaien Washingtons. Was will denn die US-Regierung machen? Etwa Berlin bombardieren?

    Zu Obama würde ich sagen: „Hör zu, deine Soldaten und CIA-Agenten haben bis Jahresende Zeit ihre Koffer zu packen, sonst drehen wir euch den Strom, das Wasser und die Lebensmittel zu euren Kasernen, Hauptquartiere und Spionagezentralen ab. Und die Besatzung zahlen wir auch nicht mehr.“ Das ist die einzige Sprache welche die feigen Amis verstehen und respektieren. „Und wenn nur ein Terroranschlag in Deutschland passiert oder jemand einen ‚Unfall‘ zustösst, dann wissen wir, IHR habt es gemacht,“

  11. Wie Staatsschuldenlge schon anmerkte, DARF man diesem ganzen Pack einfach pauschal nicht einen nanometer trauen!
    Die Lügen doch schon beim Atmen 😉
    Pack deswegen, da sich diese Kaste anmaßt, zu wissen was wir das Volk wollen und, und das ist meinem Empfinden nach das Schlimmste, sie davon ausgehen, dass sich der Bürger ruhig im Wachkoma Zustand befinden sollte und es besser ist, wenn er uninformiert bleibt. Also ist es für mich eine bewusst kontrollierte Diktatur, die uns jeder dieser Kaste als Demokratie verkaufen will, wohlwissend dass es genau anders herum läuft!

    Inzwischen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass man in die Politik will, um etwas für alle zum Besseren zu verändern, also völlig uneigennützig, ähnlich wie die Künstler die es um der Sache willen machen.
    Weiterhin schliesse ich mich den Gedanken Martin Armstrongs an, der meint dass das Ganze nur funktionieren kann, also im Sinne des Volkes, wenn es nur eine einjährige Amtszeit gibt und keine Wiederwahl möglich ist.
    Macht in meinen Augen Sinn, denn dieses Pack ist aufgrund der jetzigen Konstruktion ausschliesslich am eigen Job- und damit verbundenen Machterhalt interessiert und absolut NICHTS weiter.

    Ach, grundsätzlich wäre es eh das Beste, die Erde einfach in die Luft zu sprengen und ne Neue zu basteln 😉
    Diesmal aber ohne Gottes Beteiligung, lieber als Open Source Projekt 🙂

    Ich wünsche eine wundervolle Woche zu haben……

  12. „Die EU wird niemals angenommen; selbst die Grande Nation will so einen Unfug nicht.“

    Die Grande Nation arbeitet doch gerade an ihrer, wenn ich mich nicht entsiine 5. Republik?? Natürlich wollen die das!

  13. Um die Frage der Entnazifgizierung zu klären, sollte man das Kontrollratsgesetz Nr. 104 lesen, dort steht genau das Prozedere drin. Ein Nachtei hat das ganze: Die hießigen Behörden scheren sich einen Dreck darum.

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