The Sherlock-Feeling

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Glaubt man der fantastischen BBC-Serie, kann Sherlock Holmes es immer nicht fassen, wie unaufmerksam und aus seiner Sicht begriffsstutzig seine „normalen“ Mitmenschen sind.

„Oh, look at you lot. You’re all so vacant. Is it nice not being me? It must be so relaxing.“

„Dear God, what is it like in your funny little brains? It must be so boring!“

„All that matters is my work. Without that, my brain rots.“

Ich bin nicht Sherlock Holmes, nicht einmal ansatzweise, in (fast) keiner Hinsicht. Was mir ähnlich erscheint, ist die unüberwindbare Hürde zwischen denen, die Fragen stellen und Erkenntnis suchen, und denen, die keine Fragen stellen und nicht einmal wissen, wie Erkenntnis sich anfühlt. Bei Sherlock ist es die Hürde zwischen denen (ihm), die extrem genau wahrnehmen und blitzschnelle Schlüsse ziehen, und denen, die durchschnittlich beobachten und mit durchschnittlicher Geschwindigkeit Schlüsse ziehen. Man kann sich über solche trennenden Abgründe hinweg einfach nicht verständlich machen, genausowenig wie man jemandem Empfindungen nahebringen kann, die dieser noch nie auch nur ansatzweise selbst empfunden hat.

Was mich ganz klar mit Sherlock verbindet, ist der Drang nach geistiger (Selbst-)Befriedigung. Sie nutzt scheinbar wenig, außer für vorübergehende Ausgeglichenheit zu sorgen. Ist das Nutzen genug? Für wen?

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