Die Freeman-Einstellung

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Der Trick, mit dem sie uns schachmatt setzen (können)

Die Bewohner eines Landes sind der Souverän, von dem in Republiken alle Staatsgewalt ausgeht, von dem der Staat alle seine Rechte erhält. Sie sind die Vorgesetzten des Staates, jede/r einzelne von ihnen – solange er oder sie nicht selbst als Angestellte des Staates handeln und solange den Staat als Vorgesetzten haben.

Das ist genau der Trick: Der „Chef vons Janze“ wird als Angestellter betrachtet und entsprechend behandelt. Solange er sich das gefallen läßt, bleibt das so. Erst, wenn er sich als Chef, als „Eigentümer vons Janze“ gar zu erkennen gibt und darauf besteht, als solcher behandelt zu werden, erst dann kann er dem Spuk ein Ende bereiten. Der Geldgeber (Kreditor) einer jeden Organisation ist der Chef noch des allerobersten Chefs dieser Organisation. Jeder einzelne von uns ist Geldgeber des Staates, dem der Staat verpflichtet ist. Das ist eine der vielen Rollen, die wir spielen könnten, und zwar die eine, von der der Staat nicht will, daß wir sie benutzen.

Die Statusfrage ist der Schlüssel

Die entscheidende Frage lautet: Wer bin ich? Was gehört zu meiner natürlichen Identität und was nicht? In welcher Eigenschaft trete ich wo und wann auf? Wen repräsentiere ich dabei? Jede andere Rechtsperson als die natürliche (die mit Vollendung der Geburt vorhanden ist und im Kommentar zum BGB als dem Gesetzgeber vorgegeben definiert wird), jede andere Rechtsperson ist eine nichtnatürliche, eine künstliche, ausgedachte, fremde Rechtsperson, die mir zur Verfügung gestellt wurde und die ich als Mensch darstellen kann – wenn ich möchte. Alle Rechtspersonen außer der natürlichen kann ich wahlweise darstellen oder nicht darstellen. Es ist immer meine eigene Entscheidung! Niemand kann mir auf Grund des Vorhandenseins einer Rechtsperson mit meinem Namen die Nutzung dieser Rechtsperson aufzwingen. Man kann so tun, als sei das möglich – aber solange ich nicht zustimme und mich entsprechend verhalte, repräsentiere ich auch nicht diese Rechtsperson. Das kann ein nervenaufreibendes Geduldsspiel sein, aber ist es das nicht wert?

Keine Rechtsperson kann handeln, wenn nicht ein Mensch für sie handelt. Rechtspersonen sind wie eine Theaterrolle, die keiner spielt. Eine vorhandene, aber ungenutzte Möglichkeit, die irgendwo auf Papier geschrieben steht oder in den Köpfen von mindestens zwei Menschen bekannt und vorgesehen ist. Rechtspersonen sind niemandes Identität, solange nicht ein Darsteller sie annimmt und repräsentiert. Wenn er sie annimmt, ist er diese Rechtsperson, solange er will. Er „identifiziert sich“ damit. Das ist ein aktives Verb, kein passives!

Wenn der Staat nun die Rechtsperson kontaktiert, die er für seinen Chef geschaffen hat und die tun und lassen muß, was der Staat, ihr Schöpfer, von ihr will (Debitor), und der Chef verhält sich so, als sei er tatsächlich diese Rechtsperson, ja, als sei er selbstverständlich immer diese Rechtsperson und alles, was der Staat wünscht, sei ihm ebenso selbstverständlich Befehl – dann wird der Staat so weitermachen und den Chef zum unbezahlten Deppen vom Dienst machen, der noch der letzten, ungelernten, aber staatlich bezahlten Aushilfsangestellten auf Wunsch die Füße küssen muß, weil sie das angeordnet hat …

Vor Gericht

Wenn man vor Gericht gezerrt wird, am besten noch gewaltsam – dann ist das Dümmste, was man tun kann, die Jurisdiktion dieses Gerichts anzuzweifeln. Jedes Gericht hat Jurisdiktion innerhalb seiner Räume, und wenn man in einem Gericht steht, dann steht man in dessen Jurisdiktion, daran gibt es nichts zu rütteln. Der Hausherr hat in seinem Haus das Sagen. Ob man aber da drin was zu suchen hat, das ist die entscheidende Frage, die möglichst vorher, auf jeden Fall aber vor Beginn der Verhandlung geklärt werden sollte! Denn der Kreditor des Staates hat im staatlichen Gericht nichts zu suchen. Dort gehören nur Debitoren hin, diejenigen, die dem Staat gegenüber eine Bringeschuld haben, also seine bezahlten oder unbezahlten Angestellten. Es kann sich also nur um einen Irrtum handeln, der aufgeklärt gehört.

Jeder der Menschen im Gerichtssaal repräsentiert eine juristische Person, niemand seine natürliche Person, sonst hat er dort nichts zu suchen. Ein Mensch in seiner natürlichen Person kann mit keiner juristischen Person interagieren oder gar von ihr bevormundet werden, denn sie hat ihn nicht geschaffen. Übergeordnetes kann Untergeordnetem nicht untergeordnet sein, das ist Naturgesetz. Repräsentanten juristischer Personen können nur anderen Repräsentanten juristischer Personen übergeordnet sein. Jeder Mensch in seiner natürlichen Person steht höher als Bundespräsident und Bundeskanzler und alle Könige der Welt zusammen, denn ihr Rang steht und fällt mit seiner Anerkennung ihres Ranges.

Wenn also der Staat zum Chef kommt und will, daß der Chef dafür bezahlt, daß er für den Staat Depp vom Dienst sein darf – dann liegt es am Chef, die Sache klarzustellen. „Ich bin hier/äußere mich als Administrator für XXXXX XXXXX, Kreditor der Bundesrepublik Deutschland.“ In anderen Worten: „Ich spiele gerade nicht deinen Deppen vom Dienst, sondern den Gott, der dich gemacht hat und der dir sein Land zum Verwalten anvertraut.“ ^^

Menschenrechte

Menschenrechte können vor keinem Gericht der Welt eingeklagt werden, denn alle Gerichte, die nicht aus Menschen in ihrer natürlichen Person bestehen, sind Einrichtungen juristischer Personen, in deren juristischem Universum Menschenrechte nur als nettes Märchen aus einer anderen Welt vorkommen. Man kann in Gerichten immer nur juristisch festgelegte Rechte juristischer Rechtspersonen einfordern. Die erste juristische Rechtsperson, aus der sich alle weiteren juristischen Rechtspersonen ableiten, ist übrigens die Zugehörigkeit zu einem definierten Territorium – heute meist Staatsangehörigkeit genannt, früher eher Heimatangehörigkeit.

Auch im Common Law System kann man nicht als Mensch in natürlicher Person auftreten, weil die Richter dort auch nicht als natürliche Menschen sitzen. Man kann dort aber Rechte einfordern, die das Gesetz nicht kennt oder die vom Gesetz anders gewichtet werden. Es ist ein Rechtssystem, das sich flexibel am echten Leben der Menschen und an ihrem wechselnden Rechtsempfinden orientiert. Damit kommt es den Interessen des Menschen in seiner natürlichen Person weitaus eher entgegen als die römische Welt des geschriebenen Gesetzes, das nicht einmal ansatzweise versucht, sich am echten Leben der Menschen und an ihrem Rechtsempfinden zu orientieren, sondern immer wirtschaftlichen und politischen Interessen dient.

Das Menschenrecht, also das Recht auf unbehelligtes Dasein, Leben und Tätigsein in dieser Welt, soweit man nicht dieses selbe Recht anderer verletzt, dieses Recht ist Teil des Menschseins. Es gehört so untrennbar zu jedem einzelnen Menschen wie sein Körper und sein Bewußtsein.

Die Geburtsurkunde

Die Geburtsurkunde stellt gewissermaßen eine Quittung dar für etwas, das dem Staat zu treuen Händen anvertraut wurde. Wer immer sich mit dieser Quittung ausweist, i.e. identifiziert, der identifiziert sich als derjenige, dem das Treugut übergeben wurde, also als Vertreter des Staates, als staatliche Rechtsperson mit Bringeschuld. Dasselbe gilt für alle anderen staatlichen Identitätspapiere: Man zeigt seine Bereitschaft an, für die Verbindlichkeiten der juristischen Person einzustehen, mit deren Papieren man sich „identifiziert“ bzw. identifizieren läßt.

Wenn man aber diese Quittung names Geburtsurkunde nicht als Identitätsdokument, sondern als eine Art Anteilsschein, als Investmentzertifikat vorweist, als Gläubiger- oder Begünstigtenforderung sozusagen, die dem Staat die Bringeschuld zuweist – dann lassen sich ganz andere Sachen damit erreichen. Wenn man nachweisen kann, daß man tatsächlich Gläubiger ist, also der Mensch, für den dieser Anteilsschein ausgestellt wurde, nicht die staatliche Person.

Zur Bringeschuld des Staates gehören Sicherheit, Infrastruktur, Gesundheit, Bildung etc. Das schuldet der Staat uns, seinen Treugebern. Dafür schulden wir ihm keinen Gehorsam, dazu ist er verpflichtet, dafür ist er überhaupt nur da!

Die Geburtsanzeige

Die Geburtsanzeige (engl.: live birth certificate) wird hierzulande systematisch herabgewürdigt. Ihr wird nicht einmal der Status einer Urkunde, sondern nur der eines Dokuments zugestanden. Dabei ist sie das Stück Papier, wo der Name des neu geschaffenen Menschen zum ersten Mal genannt, bekundet wird. Die Geburtsanzeige ist also die ursprünglichste Urkunde des Namens der neuen natürlichen Person. Als Personenstandsurkunde gilt jedoch dafür der Auszug aus dem Geburtenregister. Wenn man statt der Geburtsanzeige diesen Auszug mit einem Paßbild versehen notariell beglaubigen läßt, wofür ja immer amtliche Identitätspapiere verlangt werden, dann sollte dies als Nachweis der eigenen Gläubiger- oder Treugeberbefugnis ausreichen, denke ich.

Der Staatsangehörigkeitsausweis

Der Staatsangehörigkeitsausweis dient ähnlichen Zwecken wie die Geburtsurkunde. Im angelsächsisch geprägten Rechtsraum gilt die Geburtsurkunde sogar meist als urkundlicher Beleg der Staatsangehörigkeit. Der Staatsangehörigkeitsausweis ist Beleg dafür, daß man dem betreffenden Staat gegenüber Bürgerrechte und -pflichten wahrnehmen kann. Nicht muß! Denn jede Einschränkung der Menschenrechte kann nur durch Selbstverpflichtung erfolgen, unterliegt also dem Willen des Einzelnen. Die Staatsangehörigkeit bei Geburt kann man sich nicht aussuchen, sie wird einem „verliehen“, ob man will oder nicht. Aber sie ist bereits eine Einschränkung der Menschenrechte, und außerdem fiktiv und änderbar.

Alles ist genau andersherum, als man uns weismachen will.

Geldschöpfung, Kredit und Schulden

Wenn man einen Kreditantrag unterschreibt, handelt man als Mensch in natürlicher Person, der allein mit seinem Bewußtsein und seinem Willen Werte beimessen und erschaffen kann. Man gibt mit seiner Unterschrift der Bank einen Kredit. Man schreibt ihr nämlich einen (ungedeckten) Scheck aus. Gegen dieses Wertpapier schreibt die Bank eine bestimmte (ungedeckte) Zahl in ein  bestimmtes Konto. Diese Zahl kann dann als bedruckte Zettel ausgezahlt oder als Zahl umgebucht werden.

Das betreffende Konto gehört aber der staatlichen Person mit dem Namen des Menschen, nicht dem Menschen in eigener Person. Der Mensch, der den Kreditvertrag unterschrieben hat, ist also sein eigener Gläubiger. Er gibt in einer Transaktion einen Kredit und empfängt in einer zweiten Transaktion, bei der er in einer anderen Rechtsperson agiert, diesen vereinbarten Kredit. In der einen Person ist er Kreditor, weil er den Kredit gibt, in der anderen Person ist  er Debitor, weil er den Kredit bekommt. Er hat nichts getan für Nichts. Er hat seinen geschriebenen Namen gegen geschriebene Zahlen eingetauscht. Mehr ist nicht passiert. Unter dem Strich steht Null.

Wenn er dann über seine staatliche Rechtsperson den Kredit „zurückzahlt“, indem er als wertschaffender Mensch seine Arbeit gegen Geld eintauscht, so füllt er als Debitor seinen bis dahin ungedeckten Scheck an die Bank über seine Arbeit mit Wert auf. Wenn er damit fertig ist, kann er als Kreditor hingehen und genau diese von ihm geschaffenen Werte als seinen Kredit an die Bank zurückfordern – mit Zins und Zinseszins, selbstverständlich. Er muß es nur wissen und in einem Rechtsstaat mit Gewaltenteilung leben …

Die beabsichtigte Wirkung

Es gibt das Rechtsprinzip, daß die Wirkung Vorrang hat vor der Form. Ob man als Freeman oder Freewoman seine rechtmäßige Position einnehmen kann, hängt nicht von den richtigen Begriffen, der richtigen Rechtshandlung oder von den richtigen Formularen ab. Es hängt davon ab, wie sicher man sich seiner Position in kritischen Situationen ist, wie wenig man sich ins Bockshorn jagen läßt von Einschüchterungsversuchen und Tricksereien seitens der Staatsgewalt. Wer z.B. einer richterlichen Anweisung im Gerichtssaal auch nur in einer Kleinigkeit Folge leistet, hat damit bereits anerkannt, daß er sich in der ihn betreffenden Jurisdiktion befindet und er als weisungsgebundene Rechtsperson hier ist.

Das Beharren auf der Freeman-Position bringt einen mit einiger Wahrscheinlichkeit eher früher als später in staatliche Haft. Aber darauf sollte man vorbereitet und gefaßt sein, wenn man sich auf diesen Weg begibt. Vor allem sollte im Voraus geklärt sein, wer man ist und als was man den Behörden gegenüber auftreten wird, am besten öffentlich-rechtlich beglaubigt oder wenigstens nachweislich öffentlich-rechtlich zur Kenntnis genommen.

Die Freeman-Einstellung ganz kurz auf Englisch:

WHO THE FUCK ARE YOU????!!!!

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  1. Das ist das was ich letztens meinte und schrieb, dass alles was um uns geschieht in einer Matrix ist. Nur natürliche Personen können was bewegen. Juristische Personen sind Sachen und werden dementsprechend behandelt. Ich, als natürliche Person kann mich dagegen wehren. Das heißt nicht, dass ich der Willkür nicht ausgesetzt wäre, das wäre auch zu schön. Nur ich habe gegen diese Willkür die besseren Argumente. Wer die Geschäftsbedingungen der BRvD anerkannt hat und noch nicht kündigte, der mag zwar zettern und motzen, aber hilfreich ist es nicht. Eine Verwaltung wie das Besatzungskonstrukt BRvD ( eingetragen als NGO ) verwaltet daher nur juristische Personen, indem sie aus natürlichen Personen, juristische Personen macht, sozusagen kreiert ihr eigenes Volk. Und deshalb hat sie auch keine Gebietskörperschaft und kann daher an die auf das GG vereidigten Beamten( Bedienstete ) keine Amtsausweise ausstellen. Für mich stellt sich die Frage, wer die Pensionen bezahlen soll, wenn die BRvD abgewickelt wird? Naja, nicht mein Problem. Und wer bisher noch nicht aufwachte, der wird wohl demnächst mit einem lauten Knall aufwachen. Ich richte meine Energie nach dem Kommenden aus, was mir erlaubt, die Richtung selbst zu bestimmen.

  2. Es ist schön, daß wir uns im Wesentlichen einig sind. 🙂

    Aber deine rechtlichen Argumente hinsichtlich der Bundesrepublik Deutschland lassen aus meiner Sicht nach wie vor zu wünschen übrig. Sie ist nicht als NGO eingetragen. Das ist der BUND = Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland.

    Und Gebietskörperschaften sind juristische Personen, die daher nur juristische Personen verwalten können. Ich verstehe immer noch nicht, wie du darauf kommst, daß die Bundesrepublik keine Gebietskörperschaft sein könne, weil sie keine Menschen in natürlicher Person kennt? Du brauchst bei mir ja nicht zu missionieren, nur nachvollziehbare Argumente zu liefern. Da könnte ein einziger Hauptsatz ausreichend sein. Kriegst du das hin? Auf welche Definition von Gebietskörperschaft stützt du deine Ansicht?

  3. Anspielend auf den Eintrag in der UN gebe ich dir recht, da ich nicht den BUND meine, sondern den Bund, der als Germany eintragen war. Sieht so aus, das es geändert wurde. Dadurch wird es auch kein völkerrechtlicher Staat, auch wenn nach der HLKO die List erlaubt ist.

    Deutschland ist nicht BRvD und deutsches Recht ist nicht Bundesrecht. Und im GG füüüür die BRvD steht, was sie zu tun und zu lassen haben. Das sich mittlerweile ein Moloch an Eigendynamik entwickelt hat und die Futtertröge vehement verteidigt werden, wird natürlich alles getan um den Schein zu wahren. Durch die Bundesbereinigungsgesetze haben sich die Alliierten immerhin zu ihrer beigetragenen Schuld daran bekannt. Und das deutsche Volk hat ebenso Mitschuld daran, das steht außer Zweifel und ist nach wie vor im Traumland.

    Was die Gebietskörperschaft angeht, ist doch auch ein Unterschied, ob es nach deutschem Recht oder nach Bundesrecht geht, gelle? 🙂 Ja, es wird immer bunter und warum es keine Amtsträger in der BRvD gibt, gab mir zu denken 🙂

  4. Der Bundesgerichtshof konnte mir keine Gebietskörperschaftsrechte nachweisen, daraufhin wurde ein OwiG-Verfahren 2010 eingestellt

  5. Den gibt es. Hatte vom BGH gefordert, wenn sie mir nachweisen, dass sie Gebietskörperschaftsrechte inne haben, ich sofort bezahlen würde. Nie wieder etwas gehört!! Wohlgemerkt, dies war vor Abgabe meiner PSE von August 2010.

  6. Deutsches Recht ist ungleich Bundesrecht, da gehe ich mit.
    Hier fehlt mir ein Stück Film:
    Durch die Bereinigungsgesetze habe sich die Alliierten zu ihrer Schuld bekannt?
    Inwiefern und worin besteht die Schuld?
    Worin besteht der Unterschied zwischen Gebietskörperschaft nach deutschem und in Gebietskörperschaft nach Bundesrecht?
    Sind die Kommunalverfassungen Bundesrecht oder deutsches Recht?

  7. Hallo an Alle hier!

    Dready O. kenne ich schon aus einem anderen Blog, den ich aber inzwischen nur noch sehr unregelmäßig und ohne aktive Kommentare zu hinterlassen besuche (Aktion-Kehrwoche).

    Nun zum Text, den ich SEHR gelungen finde!

    Nur eine Kleinigkeit sehe ich nicht nur etwas, sondern komplett anders, würde mich aber gerne berichtigen lassen, wenn ich falsch liegen sollte.

    Der Text hat seine Wurzeln im angewandten US-Rechtsraum.
    Wir sind zwar besetztes Land, aber haben teilweise nach wie vor noch unsere eigenen Dokumente, die sich von den US-Dokumenten massiv unterscheiden.

    Ich meine in diesem Fall die Geburtsurkunde.

    Die Amis bekommen ein Geburtszertifikat. Ein Zertifikat kann ein handelbares Dokument (Eigentumsrechte usw.) sein.

    Das Wort „Urkunde“ kommt aber aus dem Althochdeutsch und bedeutet „Erkenntnis“!

    Ein Vergleich: Bei einem Sportereignis macht Peter Polster den 1. Platz!
    Das er an diesem Tag der beste unter den angetretenen war, wird ihm auf einer Urkunde dokumentiert und zum späteren Nachweis mitgegeben (Siehste mein Sohn, Dein Papa war mal Hamburger Meister im Boxen).

    Es wird m.E. also lediglich das Ereignis (!) dokumentiert, das ein Mensch zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort in dieser dualen Welt angekommen ist, wer seine Eltern sind und welchen Namen sie diesem neuen Erdenbürger gegeben haben.

    Auch ist in allen mir bekannten Geburts“urkunden“ der Name grundsätzlich „richtig“ geschrieben, also Max Muster und nicht MAX MUSTER.

    Der „Vorteil“ ist, das es vom verwaltenden (!!!) Standesamt kommt, so daß die Ankunft eines Menschen (§1 BGB) mit unveräußerlichen Rechten hierüber einen Nachweis bekommt und keiner hinterher sagen kann: „Nee, das haben wir ja garnicht gewußt, das sollte eine juristische Person sein!“

    Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege.
    Super-Artikel, wir müssen nur aufpassen, was vom UCC-Recht auf uns zutrifft und was nicht, ansonsten kann man „uns“ genau daraus einen Strick drehen.

    Liebe Grüße aus dem schönen Norden,
    Frank

  8. Da Dean Clifford Kanadier ist, liegen dem Text eher kanadische als US-amerikanische Verhältnisse zu Grunde, die aber auf höchstinteressante Weise politische Parallelen zu D aufweisen. Dazu in einem separaten Artikel mehr.
    Urkunde bedeutet mE weniger „Erkenntnis“ als vielmer „ursprüngliches Kundtun“. Eine Urkunde ist also eher das Bekanntgeben einer Information durch die Originalquelle.

    Das mit dem Groß- oder Kleinschreiben des Namens ist bei uns glaube ich nicht ganz so bedeutungsschwer wie international, aber da kann ich mich irren.

  9. Pingback: Bin ich ein Mensch oder eine Person, das ist hier die zentrale Frage, oder? « Der Mensch – das faszinierende Wesen

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