Bargeld und Buchgeld – zwei verschiedene Welten

Standard

Jeder Euro in „bar“ oder als Buchgeld ist mit ein und demselben Wert gedeckt: mit der Arbeits- und Wertschöpfungskraft der Menschen in der Eurozone. Ob dieser bisher ungedeckte Wert namens Euro nun von irgendeiner Bank, vom Finanzamt oder von mir selbst in die Welt gesetzt wird, macht hinsichtlich des Vermögenswertes von zwei identischen Zahlen keinen Unterschied. Die eine hebt die andere auf und das Konto ist null.

Eine Rechnung in Euro ist selbst kein Wert. Sie wird für eine erbrachte Leistung oder Ware gestellt und symbolisiert den Wert, der  dieser Leistung oder Ware beigemessen wird und der meist vor Erbringung der Leistung oder Übergabe der Ware vereinbart wurde. Wenn der Adressat oder jemand anders diese Rechnung bezahlt, kann er das nur mit etwas tun, was er normalerweise durch seine eigene Arbeitskraft oder als Geschenk erworben hat. Die Rechnung entspricht einem realen Wert, der bereits erbracht wurde, sagen wir, eine Handwerkerleistung. Die Bezahlung entspricht einem realen Wert, der ebenfalls bereits erbracht wurde, z.B. vom Auftraggeber, der das Geld woanders für seine Arbeit bekommen oder es geerbt oder geschenkt bekommen hat – irgendjemand jedenfalls hat dieses Geld, mit dem der Auftraggeber bar oder per Überweisung bezahlt, mal für irgendeine Leistung bekommen und es kursiert nun als Symbol für den Wert dieser erbrachten Leistung und als Anspruch auf eine entsprechend gleichwertige Gegenleistung. Also entspricht der eine reale Wert (Arbeit oder Eigentum) dem anderen realen Wert (Arbeit oder Eigentum).

Die Stellung und Bezahlung einer auf Geld lautenden Rechnung ist gewissermaßen nur eine logistische Frage beim Tauschvorgang, erfunden, um reale Werte besser konvertibel, also im jeweils gerade benötigten Umfang in andere reale Werte verwandelbar zu machen. Das Geld hat keinen eigenen Wert, sondern transportiert den Wert einer real erbrachten Leistung, für die noch die reale Gegenleistung aussteht.

Deswegen ist jeder Euroschein, jede Euromünze ebenso ein Schuldschein wie ein Papier, wo „Schuldschein“ draufsteht – ein anfaßbarer Gegenstand und Beweis dafür, daß für seinen Zahlenbetrag noch eine Leistung aussteht. Mit dem Unterschied, daß sie verschiedenen Geldwelten angehören: mit dem einen kann man direkt reale Werte eintauschen, mit dem anderen nur mit Hilfe der Zentralbank. Das ist das, was momentan bei der EZB in ganz großem Stil stattfindet: Die EZB verwandelt noch das letzte Stück benutztes Klopapier als Buchgeld mit frei erfundenem Luftwert in Euros, mit denen man reale Werte bezahlen kann. Monetisieren heißt das …

Aus naheliegenden Gründen sollte die Menge des umlaufenden Bargeldes bzw. der Bankguthaben die Menge der verfügbaren realen Werte und Leistungen nicht übersteigen. Logisch, oder? Und das ist genau das, was momentan durch Meister Draghi am Ruder der EZB massiv aus dem Ruder läuft.

Wenn das Finanzamt oder die GEZ mir einen Bescheid schickt, wollen sie mir mit ihrer komplett und hunderprozentig von keiner konkreten Leistung gedeckten, willkürlich geschaffenen Forderung meine Lebenszeit, Arbeitskraft und Eigentum abknöpfen, wollen ihr Nichts in von mir geschaffenen Wert verwandeln und also für Nichts Wert bekommen. Tatsächlich ist dieser Bescheid ein  „Tauschangebot“. Das funktioniert nur, wenn ich mich betrügen lasse, weil ich ja am Ende mit dem Nichts und sie mit dem Wert dastehen. Deswegen sagen sie mir nicht, daß ich ihnen gegen ihr Nichts was von meinen Werten geben soll, also handelsrechtlich eine Schenkung machen, sondern sie behaupten einfach, ich würde ihnen diesen Betrag gesetzlich schulden. So funktioniert das ganze System, damit betrügen uns Banken wie Staat. Die Banken und Staaten spielen mit Luftzahlen und Papierzetteln herum und saugen mit ihnen den Menschen Lebenszeit, Arbeitskraft und Eigentum ab. (Da ist das Zinssystem jetzt noch nicht einmal berücksichtigt!)

Bargeld und Buchgeld sind zwei völlig verschiedene Kreisläufe, die nur über eine Handlung der Zentralbank miteinander in Verbindung stehen. Die Zentralbank allein kann Buchgeld in Bargeld umwandeln. Dafür ist sie eigentlich da. Sie macht das aber nur für einen Bruchteil des heute in der Papier- und Computerwelt kursierenden Buchgeldes. Dieses gibt es nämlich durch das Zinssystem und das fractional-reserve-banking inzwischen in unvorstellbar großen Zahlen, die nur zum winzig, winzig kleinen Teil von tatsächlich vorhandenen Werten und Wertpotentialen gedeckt sind. Prägnant formuliert: Soviel kann man niemals kaufen, wie Buchgeld da ist. Es sei denn, in einer wahrhaft astronomischen Hyperinflation.

Bargeld und Bankguthaben, die theoretisch jederzeit in Bargeld umgewandelt werden können, sind dagegen ausschließlich für den althergebrachten, „anfaßbaren“ Austausch von Waren und Dienstleistungen da. Die stehen für alles, was man direkt damit bezahlen kann. Mit einer Forderung vom Finanzamt kann ich nichts bezahlen, genauso wenig wie die mit meinem Schuldschein was bezahlen können. Wo also ist der Wertunterschied der beiden Papiere, wenn die gleichen Zahlen draufstehen?

Bei einem Bankkredit schafft man mit seiner Unterschrift ein Wertpapier, mit dem die Bank schön rumspielen kann in ihrer sehr kreativen Buchgeldwelt. Immer größere Buchwerte lassen sich mit diesem unterschriebenen Papier im internationalen Börsenkasino erzocken, Buchwerte, die vom realen Wert her allesamt weniger als Luft sind, nämlich nichts. Nicht einmal Seifenblasen, die platzen könnten. Ihr Wert besteht einzig und allein in ihrem unterschiedlich großen Potential, die Menschen damit um möglichst viele und große reale Werte betrügen zu können.

Den im „Kreditantrag“ (vulgo: ungedeckter Scheck) genannten Betrag läßt die Bank von der Zentralbank in „Bargeld“ umwandeln und schreibt ihn dem Konto des kreditgebenden (!) Kunden gut, so daß er es in reale Werte eintauschen kann. Auf diese Weise hat der Kunde seine Unterschrift am Ende gegen reale Werte eingetauscht. Seine Unterschrift ist für die Bank soviel wert gewesen, daß sie ihm indirekt den Erwerb dieser realen Werte ermöglicht hat. Alles, was die Bank dafür getan hat, ist der Service, das per Unterschrift des Kunden geschaffene Buchgeld, den „Kreditantrag“, durch die Zentralbank in Bargeld umzuwandeln und dieses dem Kunden zu „geben“. Dafür könnte sie eine kleine Gebühr verlangen, das wäre recht und billig, die angemessene Bezahlung für die real erbrachte Leistung.

Was passiert tatsächlich? Die Bank behauptet, der Kunde schulde ihr noch etwas. Er soll ihr den Kreditbetrag „zurückzahlen“. Plus Zinsen, die oft fast noch einmal denselben Betrag ergeben oder sogar mehr. Und wenn er das nicht kann, wird ihm mit Hilfe der staatlichen Gesetzgebung und Justiz sein Eigentum weggenommen und sein Einkommen gepfändet. Er wird für lange Zeit zum Schuldsklaven der Bank, und sie hat nun sein Eigentum und seine Arbeitskraft – die realen Werte, die vorher seine waren. Und das nur, weil er selbst denkt, daß er der Bank was schuldet. Außerdem hat sie mit seinem „Kreditantrag“ durch das fractional-reserve-banking ganze Universen von Buchgeld neu erschaffen können, mit dem sie nun viele weitere Menschen um ihr Eigentum und ihre Arbeitskraft betrügen kann. Der Kunde hat alles verloren, die Bank alles gewonnen. Deswegen: Die Bank gewinnt immer – wenn man (bei) ihr Geld „leiht“.

Und deswegen haben wir keinen sozialen Rechtsstaat, sondern einen Bankenstaat. Der moderne Staat ist das Instrument der Banken, die Menschen zu versklaven. Der „westlich geprägte“ Staat ist der Verwalter des Humankapitals der Banken. Demokratie und Medienkontrolle helfen ihm sehr bei seiner Arbeit. Und den Job als Humankapitalverwalter macht eine sich selbst verpflichtete öffentlich-rechtliche Körperschaft sehr viel effektiver als eine freien Menschen verpflichtete Republik …

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  1. Danke, den kannte ich schon. Das ist das Problem in der „deutschen“ Justiz. Keine Ahnung außer Gesetzestexte, aber Entscheidungen für alle möglichen Fachbereiche treffen. In den Common Law Gerichten geht es zumindest strukturell um Wahrheitsfindung, Beweise und tradierte Rechtsgrundsätze, in den BRD-Gerichten um Gesetze und deren weitgehend beliebige richterliche Auslegung, die Beweislage ist mehr als zweitrangig (Stichwort: „freie Beweiswürdigung“).

  2. Daß die Bank lediglich eine kleine Servicepauschale bekommt und für das geschaffene Buchgeld keinen Anspruch auf Zinszahlungen hat, leuchtet mir noch ein. Aber warum sollte man das Geld nicht mehr zurückbezahlen? Wenn ich dieses Kreditgeld für Sachen und Dienstleistungen ausgebe, so bekomme ich doch Werte, die von anderen bereits geschaffen (geleistet) wurden und ich muss nun meinerseits Leistungen erbringen, für die ich Geld bekomme und dieses Geld (Leistung) zahle ich wieder zurück. Ansonsten würden ja die anderen für mich arbeiten. Wo liegt also hier mein Denkfehler?

  3. Natürlich wäre es unehrenhaft, Geld nicht zurückzahlen, das man sich geborgt hat. Wenn du dir von der Bank Geld „leihst“, passiert aber etwas anderes, als wenn du von einem Mitmenschen Geld leihst. Du schaffst mit deiner Unterschrift ein Wertpapier, mit dem die Bank unglaublich viel Geld machen kann. Sie kauft dir diese Unterschrift, die das Wertpapier ausmacht, sozusagen ab. Das Geld, was sie dir „auszahlt“, ist gewissermaßen der Kaufpreis dieser Unterschrift. Wenn du zum Bäcker gehst, und dir ein Brot kaufst, bezahlst du, und der Bäcker hat das Geld und du das Brot. Wenn du der Bank einen Kredit gibst (= der vereinbarte Wert deiner Unterschrift, der „Darlehensbetrag“), kann sie durch deine Unterschrift den Kreditbetrag in Geld verwandeln lassen, das vorher nicht existiert hat, sondern das du mit deiner wertvollen Unterschrift geschaffen hast, und dieses Geld dann dir geben. Dann hat die Bank keine Schulden mehr bei dir (den Kaufpreis deiner Unterschrift), und du keine bei ihr, denn sie hat das Wertpapier mit deiner Unterschrift ja bekommen. Sie hat das Wertpapier, und du das Geld. Es ist das Gleiche passiert wie beim Bäcker. Die Bank hat das, was du verkauft hast, nämlich deine Unterschrift, für dich in neues Geld verwandelt. Das ist ihr Service bei der ganzen Sache. Sie kann bei der Zentralbank Kredit (den du ihr gegeben hast) in Bargeld umwandeln, also Buchgeld „liquidieren“, Wertpapiere „monetisieren“.

    Der Bäcker würde sich schön bedanken, wenn du das Brot bezahlt und bekommen hättest, und dann sagen würdest, er schuldet dir noch den Kaufpreis. Oder? Genau das passiert aber bei der „Kreditvergabe“. Das wissen aber die Bankangestellten nicht, die dir den Kredit „gewähren“. Sie wissen nur genau so viel wie nötig, um den Vorgang der „Kreditvergabe“ ausführen zu können. Wir alle bekommen nur das Wissen zugeteilt, das uns die für uns vorgesehen Funktion erfüllen läßt. Alles andere müssen wir uns selbst suchen. Deshalb wirst du bei den Bankangestellten genauso auf absolutes Unverständnis stoßen wie bei Finanzbeamten, denn ihnen allen sind diese tatsächlichen, in den angelsächsisch geprägten Ländern mehrfach bewiesenen Vorgänge so unbekannt wie dir bisher auch.

    Wissen ist Macht. Es ist kaum vorstellbar, wie wahr dieser Spruch ist.

  4. Ich verstehe das immer noch nicht. Dazu möchte ich einfach mal laut vor mich hindenken. Sagen wir mal ich möchte ein Haus für 200.000 Euro kaufen. Ich gehe nun zur Bank und aufgrund meines seriösen Erscheinens „gewährt“ mir diese meinen Kreditantrag und zahlt mir für meine Unterschrift eben jenen Betrag aus. Wenn ich es jetzt schaffen würde, gemäß deinen Ausführungen, die Bank davon zu überzeugen, daß wir nun quitt sind (sie hat das Wertpapier, ich das neu geschaffene Geld) könnte ich mir ohne eigene Leistung dieses Haus kaufen. Das würde doch nur für kurze Zeit funktionieren, denn wenn das viele Leute spitz kriegen würden, würde das ein jeder machen und keiner mehr tatsächliche (physische) Leistung erbringen. Denn entgegen dem bekannten Bankslogan arbeitet Geld nicht, das müssen schon Menschen machen. Dann wäre auch das Wertpapier mit meiner Unterschrift nichts mehr wert.

  5. Es erscheint auch mir etwas verknotet, aber Unrecht ist Unrecht, egal auf welcher „Seite“ …

    Ich glaube, es gibt die 2 Betrachtungsebenen aus Sicht des Kreditantragstellers:

    a) die Bank verleiht nur Geld, was sie vorher eingenommen hat, das heißt es gibt ihrerseits Verpflichtungen zu den „Geldgebern“
    b) die Bank erzeugt Giralgeld aus dem Nichts und ohne Verpflichtung zu dem „Geldgeber“ ZB

    Bei Fall a) ist die Frage der Rechtmäßigkeit der Rückzahlung ein klares Ja, da die „reale“ Leistung bereits durch andere „zuvor“ erfolgt ist (außer für den zusätzlich zu erbringenden Zinsbetrag).

    Bei Fall b) gibt es „offensichtlich“ auf Seite der Bank keine „Leistung“ bzw. Verpflichtung (Eigenkapitalregelungen ausgenommen) vor/bei Vertragsabschluss und Du würdest bei Vertragsbruch ebenfalls deine Leistung nicht erbringen … beides ist eigentlich ausgeglichen und bleibt trotzdem ein NoGo, sowohl für Dich als vor allem auch für die Bank (!) zuvor.

    Natürlich ist es unrecht, anderen einen Schaden zuzufügen, aber eben auf „beiden“ Seiten … oder ? … auch wenn die Bank diesen „Schein“ als „Geschäftsgrundlage für sich gebraucht 🙂

    Und wie kommt man aus diesem Dilemma?
    Vielleicht dadurch, dass man Geldmengen zwingend an die reale „Leistung“ (BIP) koppelt, Banken Ihre Geschäftstätigkeit der Kreditvergabe ausschließlich durch Anteile an den (positiven bzw. negativen) Erträgen der finanzierten Unternehmung finanzieren (als normales Unternehmerrisiko wie bei allen Unternehmungen) und Finanzserviceleistungen unabhängig von der Realwirtschaft auf das absolut notwendige Minimum reduziert (wie du schon sagst: „Geld kann nicht arbeiten“), denn das heute aus dem „Nichts“ geschaffene Geld hat zwingend seine „Schuldner“ bei den kommenden Bürg(er)-generationen!

    Das würde natürlich mit einer Reduzierung auf ein normales Wachstum (bzw. wenn auch noch ohne Zins, auf einen normalen „Wandel“ im Werden und (!) Vergehen) einhergehen und die vielen, uns als möglich verkauften Ansprüche an individuellem „Luxus“ auf ein normales Maß reduzieren.

    … das ist der Punkt, an dem wir dann nicht mehr die Dinge (Ressourcen) unser Kinder und Enkel schon heute verballern
    … das heißt auf das 200-TEUR-Haus bezogen: die Anzahl sowohl dieser Häuser als auch derer, die meine, sich diese leisten zu können ist nur auf „Kosten“ unserer zukünftigen Generationen heute so hoch möglich.

    da beisst die Katze sich sonst immer weiter in den Schwanz und Herrchen freut sich 🙂

    denkedenke

  6. Die Banken dürfen laut Gesetz Kundeneinlagen nicht verleihen. Sie dürfen aber ein hundertfaches oder so ihres Eigenkapitals an Krediten „vergeben“, wenn ich das recht in Erinnerung habe. Müßte ich jetzt noch mal nachschauen.
    Bin momentan malade.

  7. Hallo,
    soeben erhielt ich Antwort vom Finanzamt auf meinem Schuldschein vom 20.10.12
    Der Vorsteher des FA Halle Nord teilt mir mit:
    Sehr geehrter Herr….,
    das von Ihnen als Schuldschein bezeichnete Schriftstück kann nicht mit den offenen Steuerschulden verrechnet werden, so daß die Verbindlichkeiten weiterbestehen. Ihr Sachreiben kann auch nicht als Verrechnungsantrag gewertet werden, da die Verrechnung mit einem Gegenwert höchst zweifelhafter Wertigkeit erfolgen soll.
    Eine Verpflichtung zur Annahme des sogenannten Schuldscheines bestand und besteht nicht, da dieser nicht dem allgemein üblichen Zahlungsverkehr entspricht.
    Eine Verpflichtung besteht weiterhin deswegen nicht, weil die Annahme alleine den Willen des zur Annahme aufgeforderten Gläubigers entspringt.
    Ihr vorgenanntes Schreiben ist damit erledigt und ich fordere Sie auf, die offenen Verbindlichkeiten in allgemein üblicher Weise, nämlich durch Zahlung eines entsprechenden Betrages in Form der vorgeschriebenen Währung durchzuführen.

    „Fehler wurden vom Original übernommen“.

  8. Ja, so ähnlich kam es auch bei mir. Wäre ja auch verwunderlich gewesen, wenn die eingesehen hätten, daß auch das „gesetzliche Zahlungsmittel“ mit nichts als unserem etwaigen Vermögen und unserer Arbeitskraft gedeckt ist. Geld als gesetzliches Zahlungsmittel wurde erfunden, um Steuern besser verwalten zu können. Warum also sollte ausgerechnet das Finanzamt als Steuereintreiber vom Dienst etwas anderes akzeptieren. Insofern war die Reaktion logisch und vorhersehbar. Aber den Versuch war es trotzdem wert, denke ich. Versuch und Irrtum. Jeder fehlgeschlagene Versuch reduziert die Zahl der Handlungsmöglichkeiten, die man noch nicht probiert hat … 🙂

  9. Denk ich mit dem Hintegedanken die Herrschaften beschäftigt zu haben, auch

  10. Auf Grund meiner bisherigen Schreiben an AG und FA hatte ich heute die Kripo und Polizei zwecks Sicherstellung von Beweismitteln betreffend Volksbewegung „dem deutschen Volke“ wegen angeblicher Nötigung und Beleidigung im Haus. Dabei habe ich lediglich Richter und Finanzbeamte aufgefordert mir die ladungsfähigen Adressen eines bestimmten Personenkreises zuzustellen.

  11. Richter am AG Halle welche mir auf der Grundlage nichtiger Gesetze Beschlüsse ohne Unterschrift zugestellt haben und Finanzbeamte die mir auf der Grundlage der nichtigen Abgabenordnung und nichtiger Steuergesetze ein Insolvenzverfahren angehängt haben, wohl wissend, dass ich nach §13 B UStG tätig war, was bedeutet das der der Auftraggeber die Steuer abzuführen hat. Trotz Steuerberater und regelmäßiger Jahressteuererklärung wurden Steuern geschätzt und die mittlerweile aufgelaufene Vorsteuer von 12480 € wird verweigert. Statt dessen fordert das FA Halle Nord 25 T€ geschätzte Steuer.

  12. Ich habe schon von solchen Horrorgeschichten gehört. Es tut mir sehr leid, daß du in einer solchen Situation bist. Meine bisherige Erfahrung veranlaßt mich zu der Einsicht, daß es besser ist, sich diesem Apparat nicht in den Weg zu stellen, sondern ihm so weit wie möglich auszuweichen. Dafür ist es in deinem Fall wohl zu spät.

  13. Da ich schon in der Vergangenheit mehrfach ähnliche Hausbesuche habe über mich ergehen lassen müssen, trift es mich nicht ganz so hart. Im Übrigen waren die Beamten ganz vernünftig und haben sich auf das Nötigste beschränkt. Trotzdem überlege ich ob ich nicht Anzeige erstatten sollte. Wenn ich bedenke das der Durchsuchungsbeschluss nicht vom Richter gemäß § 126 BGB unterschrieben war und die Herren meine Aufforderung, wegen der fehlenden Rechtsgültigkeit des Beschlusses, mein Haus zu verlassen, ignoriert haben, halte ich es auch wenn es in den unteren Etagen nichts bringt, schon für geboten.
    Um auf deinen Satz zurück zu kommen, teile ich deine Ansicht bezüglich des sich dem Apparat nicht in den Weg stellen. Haben wir nicht schon viel zu lange zugeschaut wie wir Schritt für Schritt in unseren Rechten beschnitten werden? Soll ich meinen Kindern wirklich ein Erbe hinterlassen für wogegen seit Jahrhunderten das Volk gekämpft hat? Nur weil sich die breite Masse schon soweit gehirngewaschen ist und nicht sehen will was da auf uns zukommt, muß ich mich denen doch nicht anschließen.

  14. Am Ende des Tages zählt nur, was wir selbst getan oder gelassen haben. Durch Nichtstun und Wegschauen zum falschen Zeitpunkt können nachfolgende Generationen, die man damit vorgeblich schützen wollte, durchaus mehr leiden als durch riskantes Tun zum selben Zeitpunkt.

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