Archiv für den Monat Dezember 2012

Teamwork im menschlichen Körper

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Warnung: Esoterikgewäsch! Bei Desinteresse surfen Sie bitte schnell weiter. Danke.

Es gibt drei legitime unsichtbare Insassen eines jeden menschlichen Körpers: Geist, Seele und Verstand – jeweils mit eigenem Bewußtsein, eigener Zeitdimension und eigenen Interessen. Geist und Seele haben jeweils ihre anderen Leben (gehabt), der Verstand ist an die momentan verfügbare Hardware (Gehirn, genetische Programme, etc.) und die Lebenserfahrung des gegenwärtigen Körpers gebunden und verschwindet mit diesem. Er ist sozusagen die EDV-Zentrale, der Zentralcomputer, der physische Dispatcher, der die Abläufe im Körper und die Handlungsimpulse des Menschen koordiniert und optimiert. Auch er hat sein eigenes Bewußtsein und ein eigenes Ziel: seinen Job gut zu machen. Der von ihm  gesteuerte physische Körper dagegen hat kein Bewußtsein, wenn auch sehr wohl eigene Interessen, nämlich die natürlichen Triebe.

Der Geist weiß alles, erkennt alles, durchdringt alles und ist reines Bewußtsein und absolut unsterblich. Er sieht alle Zusammenhänge, hat den Überblick über alles, was jemals irgendwo war, ist und sein wird, und kann all das bei Bedarf kommunizieren, und zwar sprachunabhängig, nämlich allermeistens „telepathisch“. Aus Hausmeistersicht (siehe Verstand) ist er das „Unterbewußtsein“, die „innere Stimme“, das „Bauchgefühl“, der „sechste Sinn“ etc.

Die Seele kann zwar alles sehen und fühlen, aber nicht selbst erkennen. Sie muß alles erst erfahren oder gesagt bekommen. Damit ist sie fast so leicht programmierbar wie der Verstand, der ebenfalls erst alles lernen muß, was er für das (Über-)Leben dieses Menschen wissen und können muß. Die Seele kann nur schwer Zusammenhänge herstellen oder gar kommunizieren. Sie nimmt wahr, reagiert emotional und unreflektiert auf alle äußeren Reize und speichert ihre Erfahrungen im genetischen Material des jeweiligen Körpers ein. Sie ist enger mit dem Körper verbunden als der Geist und zur Kommunikation auf die von ihrem Menschen erlernten, im Gehirn gespeicherten Sprachen angewiesen. Andererseits ist sie die Lebenskraftbatterie des Körpers. Wenn sie erschöpft ist, stirbt der Körper oder wird schwer krank.

Der Körper übrigens ist die zu Materie verdichtete Absicht und gegenseitige Vereinbarung von Geist und Seele (mit ihren jeweiligen diversen „Vorleben“), eine gemeinsame Erfahrung als Mensch zu haben. Er ist ihr gemeinsamer „Avatar“, ihre Spielfigur, ihr Rollenspielcharakter, ihre Identität als Menschendarsteller.

Der Verstand dagegen ist, wie gesagt, eine Art Hausverwaltung, der es obliegt, das von Geist und Seele initiierte physische Objekt Körper möglichst gut in Stand zu halten und und alle dafür notwendigen Maßnahmen zu veranlassen und zu koordinieren. Er ist der typische kleine Mann: geltungssüchtig, besserwisserisch, dabei mal kleingeistig, mal größenwahnsinnig, mal stumpfsinnig. Sein Handlungsspielraum ist beschränkt, da fest an den aktuellen Körper und die mit diesem gemachte Lebenserfahrung gebunden. Seine Wahrnehmung und sein Wissen sind deshalb ebenfalls auf die rein körperlichen Sinnesorgane beschränkt – was ihn aber nicht anficht, da es für ihn außerhalb seiner Wahrnehmung ohnehin nichts gibt und er auf diese Weise eben der unangefochtene Star in seiner eigenen Lunchbox ist.
Gegenüber Geist und Seele schwankt er stets zwischen Minderwertigkeitskomplexen und Hochmut. Sie sind die Eigentümer des Körpers, weil sie ihn für ihre Zwecke geschaffen haben. Er ist ihnen gegenüber deshalb weisungsgebunden – eine Tatsache, die er nur zähneknirschend hinnimmt, da diese wirren Künstlertypen ja ganz klar weder Moral noch Verantwortung kennen und seine Bedeutung und intellektuelle Überlegenheit immer wieder aufs Neue sträflich außer Acht lassen. Die treffen eine dumme Entscheidung nach der anderen, ohne viel auf seine Meinung zu geben, und er muß die Folgen dann ausbaden … Da kann es ihm nur recht sein, wenn die beiden in den Hintergrund gedrängt werden und ihm möglichst wenig reinreden in sein Tagesgeschäft.

Und dann gibt es da noch das Höhere Selbst. Es ist eng verwandt mit dem Geist, es ist gewissermaßen dessen Charakter, dessen Individualität, die ihn von anderen Geisten (kein Typo!)  unterscheidet oder mit ihnen verbindet.

So. Wir haben also einen Körper mit eigenen Interessen, i.e. seinen Trieben, und in ihm Geist und Seele, die ihn rücksichtslos benutzen möchten, um sich nach ihrer Fasson auf der virtuellen Spielwiese der irdischen Realität auszutoben, sowie den großmannssüchtigen Verstand, der nur der Hausmeister ist, aber sich sehr, sehr gern als reaktionärer Herr im Hause aufspielt.

Das ist das Setup, wenn keiner weiter an Bord ist. Aber das reicht schon aus, um für totales Chaos und ausnahmslos unzufriedene Beteiligte zu sorgen. Denn wenn nicht nur die unsichtbare Dreifaltigkeit aus Geist, Seele und Verstand mit dem menschlichen Körper vehement ihre jeweils eigenen Ziele verfolgt, sondern auch der Körper selbst, dann kriegt keiner von ihnen, was er will. Stellen wir uns den Menschen als Auto vor, dann fummeln da vier Leute gleichzeitig an den Knöpfen, Hebeln, Pedalen und am Steuerrad rum. Der eine will nach rechts, der andere nach links, der dritte geradeaus, und der vierte rückwärts.

Was empfiehlt „der gesunde Menschenverstand“ in so einem Fall? Richtig: eine KSZM (Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit im Menschen). Es muß ein gemeinsames Ziel und ein Grundregelkatalog für den Umgang miteinander ausgehandelt werden. Und wenn dann Geist, Seele und Verstand in gegenseitiger Anerkennung und Achtung und unter Rücksichtnahme auf die Betriebserfordernisse des Körpers in dieselbe Richtung arbeiten, dann sollte sich besser niemand diesem Menschen in den Weg stellen. Das ist dann eine Naturgewalt, die Tausende intern zerstrittener Menschen in die Tasche steckt.

Teamwork bitte, liebes Team. Ihr seid alle gut und unverzichtbar für den Menschen, den ihr darstellt. Nur einig müßt ihr euch werden. United we stand, divided we fall. Carpe diem et noctem! Das Leben ist zu kurz, um auf der Stelle zu treten.

Nachtrag: Wenn Geist und Seele traumatisiert oder gewohnheitsmäßig in den Hintergrund gedrängt sind, hat der selbstgefällige, nur sehr beschränkt wahrnehmungsfähige und beliebig manipulierbare Hausmeister das Sagen. Dann ist der Körper geliefert. Der Verstand wird zum Werkzeug sichtbarer und unsichtbarer Außenstehender, die den Menschen in ihrem Interesse handeln lassen wollen.

Je mehr traumatisierte, geist- und seelen“lose“ Menschen es gibt, desto mehr menschliche Körper stehen zur Übernahme durch andere Entitäten zur Verfügung. Je mehr die Menschen mit dem Gefühl der Macht- und Hilfslosigkeit aufwachsen, desto besser sind sie „verwendbar“. Wer von frühester Kindheit eingeredet bekommt, er brauche Trost, Schutz und Hilfe nichtmenschlicher Entitäten, dem wird Ohnmacht indoktriniert. Wer Gehorsam statt eigene Einsicht anerzogen bekommt, der wird zum Sklaven erzogen. Wer unter permanenter Bevormundung aufwächst, der wird als Erwachsener denkfaul und unselbständig sein. Wenn er nichts anderes kennt als daß jemand anders als er selbst für sein Wohlergehen zuständig und verantwortlich ist und ihm immer jemand sagt, was er denken, tun und lassen soll, dann wird er sich nur sehr schwer umstellen können, wenn niemand mehr da ist, der sich um ihn kümmert. Entweder er wird dann schnell erwachsen oder er geht unwürdig zugrunde.

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Gelebte Umerziehung

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Nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte, kam es zu einer unwillkürlichen Trotzreaktion, die in Widerspruch steht zu vielem, was ich von meinem Charakter bisher dachte. Und da ich derzeit ohnehin meine diversen Prägungen, Programme und Glaubenssysteme auf dem Prüfstand habe, um zu sehen, was wirklich etwas mit mir und meinem innersten Wesen zu tun hat und was nicht, erkannte ich Erstaunliches.

Nicht nur innerfamiliäre Gegebenheiten und deren Einwirkung auf mich hielten mich davon ab, mein Potential auszuschöpfen und meine Pläne hier in XXXXX tatkräftig Realität werden zu lassen. Nein, auch die jahrzehntelange Erziehung zur Verabscheuung meiner Vorfahren für ihren Anteil an den uns immer wieder und wieder eingebläuten Verbrechen Deutschlands vor 1945 hatte tatsächlich erhebliche Wirkung auf mich ganz persönlich, nämlich auf mein Selbstbild und meine Ideale. Alles, was vor 1945 als gut und richtig galt, war für mich schlecht und falsch, weil es Nazideutschland ermöglicht und mitgestaltet hatte.

Und dieses tief eingeimpfte Glaubenssystem stand stets in eklatantem Widerspruch zu meinem schon früh entdeckten Interesse an Überlieferungen und Traditionen. Es war eine enorme innere Zerrissenheit, die anhielt, bis ich diesen ganzen langen Artikel über die sorgfältig und allumfassend durchgeführte Umerziehung der Deutschen gelesen hatte. In meiner Not suchte ich damals, da mir die Überlieferungen meiner Vorfahren vergällt waren, Befriedigung meines Interesses in der DDR-„Indianerszene“. Nach der Wende dann suchte ich im Buddhismus, bei den Kelten, im Heidentum – war und blieb aber tief im Herzen kulturell heimatlos.

Es ist eine Befreiung. Befreiung von einem Fühlverbot. Ich verachtete alles Deutsche an mir, in etwa so wie eine ungeliebte natürliche Augenfarbe, die man sich leider weder aussuchen kann noch ändern. Es war unter dem Strich ein Makel, eine Peinlichkeit, zu diesem Volk zu gehören. Ich überspielte sie meist mit Gleichgültigkeit.

Ich bin immer noch der Meinung, daß ich mindestens zur Hälfte Slawin bin. Aber mit der deutschen Hälfte bin ich jetzt endlich im Reinen. Es ist gut, so zu sein wie meine deutschen Vorfahren.

Die Umerzieher wollten nicht, daß ich dieses Potential nutze. Es ist aber meins.

Danke, liebe Vorfahren. Ich kann gut gebrauchen, was euch ausgemacht hat.

Menschen sind keine Ratten

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John B. Calhoun hat sein Leben als Wissenschaftler damit verbracht, Paradiese für Ratten bzw. Mäuse zu bauen und diese im Laufe der Jahrzehnte so zu optimieren, daß sie sich weniger schnell in Höllen verwandeln. Denn das scheint der natürliche und unausweichliche Gang der Dinge zu sein, wenn gemeinschaftlich lebende Tiere sich bei anstrengungslos gesicherter Versorgung auf begrenztem Raum unkontrolliert vermehren. Viele der Verhaltensweisen dieser Nager unter den beschriebenen Bedingungen treffen auf die Verhaltensweisen der immer mehr verstädternden und damit immer naturferner lebenden Menschen zu. Die Symptome sind erschreckend identisch:

  • weit mehr Individuen als sinnvolle Aufgaben im Sozialgefüge (= „Arbeitslose“)
  • männliche Individuen geben es angsichts der unüberschaubaren Zahl von Konkurrenten auf, ein eigenes Territorium zu verteidigen, stattdessen schließen sie sich zu Gangs zusammen, randalieren und drangsalieren Schwächere (= stetig steigende Kriminalität)
  • Opfer solcher Angriffe werden selbst aggressiv
  • normale Formen sozialer Auseinandersetzung innerhalb der Gemeinschaft verkümmern, die Individuen werden zunehmen unfähig, feste soziale Beziehungen einzugehen und zu pflegen (= z.B. „Privatisierung“ sozialer Aufgaben und Funktionen, Streitaustragung per Anwalt, Zersplitterung der Familienverbände)
  • die Verlierer der Gesellschaft rotten sich im Zentrum des Paradieses zusammen, wo sie weitgehend teilnahmslos vor sich hindämmern, unterbrochen von zielloser Gewalteskalation (= sozialer Wohnungsbau, Ghettobildung, Tottenham Riots, Pariser „Jugendkrawalle“)
  • schutzlos gewordene weibliche Individuen gehen auf ihren Nachwuchs los (= Kindesmißhandlungen)
  • sinkende Geburtenzahlen, Nachwuchsvernachlässigung
  • Vereinzelung männlicher und weiblicher Individuen, die kein großes Interesse an festen sozialen Kontakten zeigen und hautsächlich mit sich selbst beschäftigt sind (= „Single-Lifestyle“)
  • erst sexuelle Hyperaktivität, dann zunehmend sexuelle Inaktivität, schließlich gegen null tendierende Nachwuchszahlen
  • Kannibalismus, extreme Brutalität, Mord und Totschlag –> dysfunktionale Gesellschaft
  • die in Überfluß aufgewachsenen und daran gewöhnten Individuen sind komplett unfähig geworden, sich ihrer Art gemäß zu verhalten und harmonisch miteinander zu leben
  • Absterben der gesamten Population

Soweit die Beobachtungen von Herrn Calhoun. Viele haben daraus geschlußfolgert, daß es uns Menschen genauso ergehen wird, zumindest allen, die sich mit westlicher Zivilisation angesteckt haben.

Das sehe ich nicht so.

Ja, die Erde ist ein begrenzter Raum wie die Calhounschen Mäuse-Universen. Ja, die Menschen haben sich seit Jahrhunderten zunehmend unkontrolliert vermehrt – nicht zuletzt dank der aufopfernden Bemühungen der Vertreter monotheistischer Religionen, die möglichst viele lenkbare Menschen (Seelen) ihr eigen nennen wollen.

Nein, Menschen sind nicht mit Ratten gleichzusetzen. Menschen können ihr Handeln planen, ihre Triebe bewußt kontrollieren und extrem koordiniert gemeinsam handeln. Ratten können das alles nicht.

Primitive Gesellschaften sind Überflußgesellschaften auf (aus zivilisatorischer Sicht) niedrigem Niveau, aber außerordentlich angepaßt an die Lebensbedingungen in der Umwelt, in dem sie leben. Sie halten die Zahl der Geburten gezielt begrenzt, ihre Jugend unter Kontrolle und ihr Leben weitgehend streßfrei.

Erst wenn der Mensch sich entfernt von seiner „primitiven“ Art und Weise, auf der Erde, von ihr und im Gleichgewicht mit ihr zu leben, also  „zivilisiert“ wird und „gegen“ die Erde zu leben beginnt, indem er sie und andere Menschen „sich untertan zu machen“ versucht, erst dann beginnt auch die schier unaufhaltsame Entwicklung, die Calhoun bei seinen Wohlstandsmäusen und Ratten beobachtet hat. Sobald hemmungslose Vermehrung einsetzt, ist der Untergang der Gesellschaft vorprogrammiert. Wenn Kinder sinnlos werden, weil niemand sie mehr braucht, weil das Interesse am gemeinsamen Leben als Gesellschaft vom permanenten Wohlstand zerstört wird, dann werden auch keine Kinder mehr geboren.

Das Paradies macht krank und asozial.

Insofern macht es auch Sinn, was die Weltuntergangsprediger sagen: Überleben werden den gesellschaftlichen Zusammenbruch am ehesten die, die noch wissen, wie sie sich aus eigener Kraft und in menschlicher Gemeinschaft respektvoll und bescheiden von der Erde ernähren können, aus der ihre Körper gemacht sind, und auch tatsächlich so leben. Und die auch keine Scheu haben, sich die anderen, die nur zu nehmen und zu beanspruchen gewöhnt sind und sich das auch nicht abgewöhnen können und wollen, vom Leibe zu halten.
Menschen können bewußt handeln. Ihre Willenskraft ist ihre Chance. Die haben sie Ratten und Mäusen glücklicherweise voraus.

Danke an offthspc im Gelben Forum für den Gedankenanstoß.

Paralleljustiz, ja bitte!

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Wie sie sich empören, die staatstragenden Propagandaorgane, wenn jemand das staatliche Justizmonopol in Frage stellt, z.B. die Muslime. Der Staat soll irgendwo nicht mitreden dürfen, nicht gefragt sein, nicht das letzte Wort haben? Also, das geht nun wirklich nicht.

Nicht, daß ich der Scharia das Wort reden möchte. Aber ja, es sollte zur staatlichen eine Paralleljustiz geben, eine echte staatsunabhängige Judikative. Wie im Rechtskreis des Commonwealth. Eine Judikative, die den Menschen und ihrem traditionellen Rechtsempfinden verpflichtet ist anstatt staatlicher Machtausübung im Interesse der Staatseigentümer.

Ich sag ja nur.

Bundesfinanzministerium: Bundesdeutsche Gebietskörperschaften sind Unternehmen nach Aktiengesetz

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Liste der mit dem Bund verbundenen Unternehmen

Auch Gebietskörperschaften wie der Bund sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als Unternehmen i. S. d.§ 15 AktG anzusehen. Für Unternehmensbeteiligungen des Bundes gelten daher grundsätzlich die aktienrechtlichen Vorschriften über verbundene Unternehmen.

Mit dem Bund verbundene Unternehmen, gegenüber denen der Bund als herrschendes Unternehmen anzusehen ist, unterliegen damit bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen der Berichtspflicht nach § 312 AktG. Zur Erleichterung der Erfüllung einer etwaigen Berichtspflicht nach § 312 AktG ist hier eine alphabetische Zusammenstellung der mit dem Bund im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen und rechtlich unselbstständigen Einrichtungen eingestellt.

Quelle: Bundesfinanzministerium

Aktiengesetz
§ 15
Verbundene Unternehmen

Verbundene Unternehmen sind rechtlich selbständige Unternehmen, die im Verhältnis zueinander in Mehrheitsbesitz stehende Unternehmen und mit Mehrheit beteiligte Unternehmen (§ 16), abhängige und herrschende Unternehmen (§ 17), Konzernunternehmen (§ 18), wechselseitig beteiligte Unternehmen (§ 19) oder Vertragsteile eines Unternehmensvertrags (§§ 291, 292) sind.

Quelle

Kein Kommentar.

Ich bedanke mich bei Herrn Sürmeli und Oli für den Hinweis.

Keine negative Aufmerksamkeit für den Staat

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Ich beanspruche für mich, als Mensch in meiner angestammten Heimat zu leben, nur den Naturgesetzen und individuellen Vereinbarungen unterworfen. Das bedeutet das Freeman-Konzept für mich. Wer so etwas für sich beansprucht, der sollte die entsprechenden Naturgesetze kennen und berücksichtigen. Das ist eine logische Schlussfolgerung, keine Resignation.

Es gibt in der Natur kein Gut und kein Böse, kein Richtig oder Falsch, kein Recht oder Unrecht. Es gibt nur Ursache und Wirkung, wobei die naturgesetzlich größere Kraft die naturgesetzlich kleinere Kraft überwindet und alles Geschehen an seinen Ausgangspunkt, den Stillstand, alles Sein an seinen Anfang als Nichtsein zurückkehren muß. Siehe Kugelpendelexperiment aus dem Physikunterricht, das heute für Hauptschüler mangels Physikunterricht nicht mehr vorgesehen ist. Alles hat einen Anfang und ein Ende. Wenn etwas an seinem Ende angekommen ist, ist es weg als wäre es nie gewesen. Nur Erinnerungen an die einstige Existenz bleiben. Das gilt für alles im Universum, einschließlich Staaten,  Finanzsysteme, und psychologische Programme.

Alles, was wir Menschen moralisch als richtig/recht oder falsch/unrecht einordnen, ist kein Naturgesetz. Es ist menschlicher Wille, ausgerichtet auf ein bestimmtes Ziel, z.B. ein zufriedenes Leben in Sicherheit und Wohlstand oder Macht und Besitz. Ohne menschlich definiertes Ziel kein Recht oder Unrecht. Aber es gibt das naturimmanente Gleichgewichtsprinzip, das auch der Mensch empfindet. Wenn er das Gefühl von Unrecht hat, so handelt es sich meist um ein Ungleichgewicht, das Ausgleich erfordert.

Ein Mensch handelt entsprechend seinem Willen und wirkt dabei in der Welt als Naturkraft. Gemäß dem Naturgesetz vom Ausgleich muß er alles, was er aktiv verursucht, in seiner Wirkung auch einmal passiv erleben, damit er die Angemessenheit seines verursachenden Handelns einschätzen kann. Alles, was er verurteilt, muß er einmal selbst tun, um die Angemessenheit seines Urteils einschätzen zu können. Ergo: Alles, was ihm passiv widerfährt, hat er zuvor irgendwann einmal selbst aktiv verursacht. (Schwer zu verknusen, ich weiß.)

Viele Menschen, deren gleichgerichteter Wille gemeinsames, gleichgerichtetes Handeln bewirkt, sind eine größere Naturkraft als ein einzelner Mensch mit seinem Willen. Ein wütender Mob ist ein gutes Beispiel dafür. Ein funktionierender Machtapparat genauso. Man kann sich einer solchen vervielfachten Naturkraft kaum entgegenstellen und überleben. Man kann das Risiko natürlich eingehen, aber dann sollte es keine Menschen geben, die einem wirklich wichtig und deren Wohlergehen von einem abhängig sind. Das ist jedenfalls meine Meinung, die nicht allgemeingültig ist.

Die einzige Möglichkeit, aktiv mit dieser geballten Kraft umzugehen, liegt, so scheint mir, im Lenken derselben. Das machen die Leute, die sich den Staat und z.B. das Militär ausgedacht haben. Sie kontrollieren die Naturkraft Mensch, indem sie seinen Willen gezielt manipulieren und kontrollieren. Das ist das, was ich mit mir nicht mehr machen lasse. Was aber nicht heißt, daß ich mich deshalb der geballten Naturkraft der anderen, staatlich manipuliert und kontrolliert handelnden Menschen schadlos einfach entgegenstellen kann. Ich kann ihr schadlos nur ausweichen, oder sie eben selber lenken. Letzteres will ich nicht, weil ich mir nicht die Hände schmutzig machen möchte, indem ich Menschen für meine Interessen benutze.

Es stellt sich die Frage, was denn mein Ziel ist, an dem ich mein Handeln ausrichte und für das ich andere Menschen nicht benutzen möchte. Ist mein Ziel der Kampf gegen den Staatskult? Dann würde ich mein Handeln an ihm ausrichten, zwar in negativer Weise, aber nichtsdestotrotz bekäme er weiterhin meine Zuwendung in Form von aufgewendeter Lebenszeit und Kraft plus Verbrauchsmaterial. Negative Aufmerksamkeit nennt man das in der Pädagogik.

Nein, meine Lebenszeit und Kraft soll dafür draufgehen, wie ich die Welt haben möchte, nicht dafür, wie ich sie nicht will. Davon hört das, was ich nicht möchte, nicht gleich auf zu existieren, aber ich unterstütze es nicht. Was ich will, steht in meinem Credo. Damit ich bei meiner Art zu leben unbehelligt bleibe von der verzweifelten Geldgier eines sterbenden Systems, empfiehlt sich minimaler Konflikt für den Umgang mit diesem. Minimaler Konflikt entsteht durch sofortige Weiterleitung und damit Neutralisierung der eintreffenden Energie, sprich Begleichung der Forderungen mit eigens dafür herbeigewünschtem Geld. Und ansonsten Ausweichen, indem man dem Staat möglichst wenig Ansatzpunkte bietet, Forderungen zu stellen.

Das ist das nächste Rezept, das ich probiere.

Freewoman-Credo

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Ich will frei geben, was ich kann und schaffe, und als Ausgleich nehmen, was man mir anbietet und von Wert für mich ist.
Ich will mit meinem Dasein andere glücklich machen, wenigstens ein bißchen.
Ich will dabei nur Dinge tun, die meinem Willen entsprechen.
Mein Wille soll mein einziger Herr sein.

Alles, was ich benötige, um gut zu leben, soll mir zur Verfügung stehen, ohne jemandem zu schaden.
Geldforderungen sollen stets gleichzeitig und gemeinsam mit den Geldbeträgen zu ihrer Begleichung in mein Leben treten, so daß ich sie anstrengungslos neutralisieren und unbeeinträchtigt davon leben kann.

So sei es.