Gesundes Neues Jahr allen Lesern und Kommentatoren!

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Seid und bleibt gesund an Körper und Geist 😉 und geht euren Weg in Frieden und Würde. Was ihr wollt und vorherseht, wird geschehen. Also seht nichts vorher, was ihr nicht wollt. Denkt euch eure Vergangenheit schön und gut und seid euch treu in der Gegenwart, damit eure Zukunft sich in voller Blüte entfalten kann.

Alles wird gut. Prosit Neujahr!

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  1. Auch Dir mit gutem Gefühl Alles Gute für das neue Jahr!

    („Denkt euch eure Vergangenheit schön und gut …“ _ versteh ich vielleicht falsch, klingt nach (eigentlich nicht not-wendiger) „Färberei“ …? 🙂 )

  2. auch von mir ein frohes neues jahr und möge die macht mit dir sein, also vertrauen 😉

  3. Nein, keine Färberei. Vergangenheit + Gegenwart = Zukunft. Negative Erinnerungen belasten und hemmen uns in der Gegenwart. Positive Erinnerungen beflügeln und ermutigen uns. Ersetze negative Erinnungen mit ihrem positivem Gegenteil, und deine Handlungsbasis ist eine ganz andere. Einfach mal probieren: die Erinnerung an ein sehr unangenehmes, unbefriedigendes Geschehen bewußt und testweise gegen eine gänzlich angenehme, tief befriedigende Version des Geschehens ersetzen. Es werden völlig andere Emotionen mit dem Moment verknüpft und neue Kräfte freigesetzt.
    Für den Geist, der Realität nach Gutdünken kreiert, gibt es keine „Fakten“. Alles ist variabel und gestaltbar. Alles ist relativ, auch Erinnerungen.

  4. Ich glaube, ich sehe es auch so, würde es für mich präzisieren: Es gab (auch mal 😉 ) ein negatives Ereignis in der Vergangenheit, an das ich mich heute erinnere und es reflektiert habe … das negative Ereignis wird so Teil einer positiven Erinnerung. Sonst klingt es für mich so, als ob man das negative Ereignis „an sich“ als anders geschehen abspeichern wolle. Die Dinge sind (gewesen) wie sie sind (waren) und durch unsere Fähigkeit der Reflektion wird im „Rück-blick“ alles r(w)ichtig für den nächsten Schritt.

  5. „Sonst klingt es für mich so, als ob man das negative Ereignis “an sich” als anders geschehen abspeichern wolle.“

    Genauso ist es aber gemeint. Es gibt Umstände und Vorkommnisse im Leben, die einen noch nach Jahrzehnten bewußt oder unbewußt definieren und nicht selten unbemerkt behindern. Die müssen gar nicht als traumatisch wahrgenommen werden. Man denkt, das ist doch nur eine harmlose Erinnerung an „tatsächlich“ Geschehenes, dabei sind mit dieser Erinnerung Verhaltensmuster und Denkweisen verknüpft, die man verstandesmäßig niemals damit in Erinnerung bringen würde. Oder andersherum: Wie gravierend wirkt es sich aus, wenn einem definierende Gewißheiten weggenommen werden, wie z.B. die vermeintliche genetische Herkunft oder der gewohnte Name oder Statustitel! Genauso gravierend wirkt es sich aus, wenn man dieses Hinzufügen oder Wegnehmen ganz bewußt selbst vornimmt.

    Es reicht meist nicht, sich rein verstandesmäßig mit der eigenen und familiären Vergangenheit auseinanderzusetzen. Es gibt keine Fakten, nur Interpretationen, wie Nietzsche so schön sagte. Was der eine sein Leben lang im Bewußtsein behält, hat der andere schon eine halbe Stunde später vergessen. Was bei dem einen lebenslang nachwirkt, hinterläßt bei dem anderen keinerlei Spuren. Oder Erlebnisse werden vergessen oder mental „abgehakt“, die davon ausgelösten Wirkungen bleiben aber.

    Ich verstehe deine Beweggründe, eine solche „Privatgeschichtsklitterung“ abzulehnen. Aber alles, was hilft, ist legitim, finde ich. Wenn man einen Tatbestand an seinen Ausgangspunkt zurückgeführt hat, ist er zwar beendet, aber die Erinnerungen daran bleiben und wirken weiter, solange sie bleiben. Also muß man diese Erinnerungen verändern. Ich betrachte das nicht als Realitätsverleugnung. Das ist es nur, wenn man die Erinnerungen ändert, ohne sich vorher damit auseinandergesetzt zu haben. Wenn man sich damit auseinandergesetzt und ihnen mutig ins Auge geschaut hat, dann ist die anschließende bewußte Löschung und willkürliche Neuschaffung ein Akt der souveränen Selbstgestaltung.

    Du sagst, wer oder was du bist. Du sagst, was in deinem Spiel vorkommt oder nicht, denn es ist hundertprozentig dein Spiel. Du allein machst die Regeln.

  6. Danke für die ausführliche Antwort!
    (Meine) Reflektion schafft den Wandel der Emotionen im Jetzt.
    Resonanzen mit Vergangenem.
    Das Bild des Vergangenen kann ich durch die Resonanz mit dem Vergangenen in meiner Reflektion positiv wahrnehmen … hier passt für mich Dein letzter Satz :).
    Ich glaube, es ist dabei nicht das „beste“ Hilfsmittel, die (vergangene) Quelle für das „richtige Ergebnis im Spiel“ mit der Resonanz verändern zu wollen … sie kann gewesen sein, wie sie will ( 😉 ) … für die Kraft der Reflektion für einen „Selbst“ … und dann http://www.youtube.com/watch?v=ayHzg8oMvV0&feature=youtu.be&t=16s … 🙂

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