Unterschied zwischen Staatsangehörigkeit und Zwangsmitgliedschaft

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Kein Staat ist öffentlich-rechtliche Körperschaft – oder er ist kein Staat. Ein Staat besteht nicht aus Personen. Er ist kein Personenverband. Er ist organisatorisches Instrument der Machtausübung des höchsten Souveräns im Lande (der durchaus ein Personenverband sein kann, z.B. ein Volk, aber nicht muß, z.B. in einer Monarchie) und dient dem Zweck, seine Angehörigen mit Hilfe der von ihm ausgeübten Macht des Souveräns zu schützen. Nur zu diesem Zweck unterstellten sich dereinst im Feudalismus die freien Bauern einem Fürsten o.ä. und gaben dafür ihr Eigentum auf, das sie dann als Lehen vom sie schützenden Fürsten zurückerhielten.

Ein Staat hat durchaus auch Mitglieder: Das sind die Menschen, die als seine unverzichtbaren Organe handeln und die ihn nur insofern zu einer – privatrechtlichen – Körperschaft machen. Das ist übrigens das Argument von Dean Clifford, das in der kanadischen Verfassung ausdrücklich festgelegt wird: Die staatlichen Vorschriften gelten nur für Mitglieder des Staates, also für Menschen, die im Rahmen eines freiwillig geschlossenen Vertrages (als „agents or officers“) für den Staat tätig sind.

„Angehöriger“ aber impliziert eine Position außerhalb der Struktur, der er angehört. Er hängt sozusagen an ihr dran – außen. Er kann von seiner Angehörigkeit Gebrauch machen oder nicht. Er ist nicht Teil der Struktur. Er hat eine Existenz außerhalb der Struktur, ist jedoch mit ihr verbunden. Die Struktur Staat hat ihrerseits eine Existenz ohne ihre Angehörigen. Sie braucht keine Angehörigen, um sinnvoll existieren zu können. Ihr Zweck ist Machtausübung, und den kann sie auch erfüllen, ohne irgendwelche Staatsangehörigen zu schützen …

Staatsangehörigkeit berechtigt in erster Linie, verpflichtet aber kaum.

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Eine Körperschaft dagegen muß aus Personen (Körpern) bestehen, egal ob aus juristischen oder natürlichen Personen – oder sie ist keine Körperschaft. Sie kann privaten oder öffentlichen Charakter haben. In jedem Fall besteht sie aus Mitgliedern, nicht aus Angehörigen. Wenn sie nur freiwillige Mitglieder hat, ist sie privatrechtlich, wenn sie nur unfreiwillige Mitglieder hat, ist sie öffentlich-rechtlich.

„Mitglied“ impliziert eine Position innerhalb der Struktur, deren Glied die Person ist. Das Zwangsmitglied ist überdies völlig unfreiwillig und seinerseits unwiderruflich in der Körperschaft drin. Es hat keine Wahl, von seiner Mitgliedschaft Gebrauch zu machen oder nicht. Das Zwangsmitglied hat keine Existenz außerhalb der öffentlich-rechtlichen Körperschaft, es wird voll und ganz von ihr vereinnahmt. Die öffentlich-rechtliche Körperschaft braucht Zwangsmitglieder, um sinnvoll existieren zu können. Ohne Zwangsmitglieder keine öffentlich-rechtliche Körperschaft.

Zwangsmitgliedschaft verpflichtet in erster Linie und berechtigt zu fast nichts.

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Danke an Staatsschuldenlüge, der mich zu diesem Gedankengang veranlaßte. Und hatte ich schon mal erwähnt, was für eine phantastisch präzise Sprache die deutsche Sprache ist?

Für Hinweise auf Denkfehler bin ich wie immer ebenfalls dankbar.

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  1. Also du meinst es gibt grundsätzlich nur Personalkörperschaften, keine Gebietskörperschaften.
    Die sind privater natur wenn freiwillige Gemeinschaft, öffentlicher natur wenn unfreiwilliger Gemeinschaft.

    Das ist ein Widerspruch in sich.
    Eine Gemeinschaft kann sich nur freiwillig bilden, egal welcher Fall. Wenn Zwangsmitgliedaschaft besteht ist es keine Körperschaft, denn nur Freiwilligkeit legitimiert hoheitsbefugnisse.
    Ohne Hoheitsbefugnisse keine öffentlich rechtliche Körperschaft.

    Also muß es Gebietskörperschaften geben, der die dort Lebenden ANGEHÖREN.
    Von der Gebietskörperschaft leitet sich die Staatsangehörigkiet ab.

    Die BRD behauptet sie wäre eine Gebietskörperschaft, davon leitet sie ihre hoheitsbefugnisse ab.
    Nun haben wir aber schon oft genug festgestellt das sie sich hier mit fremden Federn schmückt, da sie den Hoheitsanspriuch über das Gebiet in ihren Ausweispapieren nicht bestätigen kann.
    Deswegen die Diskrepanz von willkürlich benutzt deutsch auf Ausweispapieren vs. eindeutig nach alten Gesetzen ermittelt, die sich auf das gesamte Reichsgebiet beziehen – deutsche Staatsangehörigkeit.

  2. Du mußt unbedingt zwischen Staat und öffentlich-rechtlichen Körperschaften unterscheiden. Der Staat ist der Staat, eine Majestät, eine Hoheit, mit allen Befugnissen, die Macht verleihen kann. Eine öffentlich-rechtliche Körperschaft ist eine öffentlich-rechtliche Körperschaft. Das sind zwei verschiedenen Ligen. Der Staat bzw. eine entsprechende höchste Macht ist sozusagen die oberste Liga in der Rangordnung der nationalen juristischen Personen. Die ö.-r. Körperschaft braucht immer eine solche höhere Liga, von der sie ihre Rechte erhält. Erhält sie diese Rechte von weiter oben zugeteilt, hebt sie das aber noch lange nicht in jene Liga, die ihr die Rechte zugeteilt hat, die ihr diese Rechte aber auch wieder entziehen kann, verstehst du?

    Eine ö.-r. Körperschaft ist keine originäre Quelle von hoheitlichen Befugnissen. Jemand, der durch seine Machtfülle diese Befugnisse ursprünglich, originär innehat, muß ihr solche Befugnisse übertragen, damit sie sie ausüben kann.

    Eine Gebietskörperschaft definiert sich über Personen, die sich auf ihrem Gebiet aufhalten und deshalb ihre Zwangsmitglieder sind, ob sie wollen oder nicht. Es ist und bleibt ein zwangsmitgliedschaftlich organisierter Personenverband, per Definition. Nur einmal richtet sich die Mitgliedschaft nach einer Eigenschaft der Person, z.B. Staatsangehörigkeit oder Beruf o.ä., –> Personalkörperschaft, und ein anderes Mal nach ihrem „Aufenthalt“ bzw. ihrer Ansässigkeit, –> Gebietskörperschaft. Das entspricht der offiziellen Definition von Körperschaft des öffentlichen Rechts:

    http://www.wissen.de/lexikon/koerperschaft-des-oeffentlichen-rechts

    Es klingt nur besonders häßlich, wenn man das Kind wie ich kurz und prägnant beim Namen nennt.

    Die BRD behauptet, als Gebietskörperschaft Hoheitsrechte auszuüben. Das tut sie ja auch. Aber sie muß diese Rechte von einer über ihrer Körperschaft stehenden Staatsgewalt verliehen bekommen. Guck mal hier:

    https://freewomanontheland.wordpress.com/2012/10/18/fragen-an-den-landrat/
    bzw. hier:
    https://freewomanontheland.wordpress.com/2012/10/15/der-staat-als-offentlich-rechtliche-korperschaft-in-kanada-und-deutschland/

    Noch einmal, von keiner Gebietskörperschaft leitet sich Staatsangehörigkeit ab. Eine Gebietskörperschaft nimmt staatliche Aufgaben wahr, die eine Staatsgewalt ihr übertragen hat. Genau wie jede andere öffentlich-rechtliche Körperschaft, ob nun Gebiets- oder Personal-. Zu solchen Aufgaben kann auch die Beurkundung und Verleihung der Staatsangehörigkeit des beauftragenden Staates gehören. Davon wird es aber nicht die Angehörigkeit der verleihenden Körperschaft. Sie verfügt nur auftragsgemäß für den Staat darüber. Treuhänderisch, gewissermaßen. Die Frage bleibt: Wer hat ihr wann in welcher Form für wie lange diesen Auftrag erteilt?

  3. Es gibt keine öffentlich rechtlichen Körperschaften ohne Staat. Denn ohne Hoheitsbefugnisse keine Hoheitsakte => keine öffentlich rechtliche Körperschaft.

    Wiki: „Eine Körperschaft des öffentlichen Rechts….die ihre Rechtssubjektivität nicht der Privatautonomie, sondern einem Hoheitsakt verdankt. „

  4. Wo ist da der Widerspruch? Die BRD verdankt ihre Rechtssubjektivität dem Grundgesetz, das sie begründet hat. Jede ö.-r. Körperschaft wird per Gesetz=Hoheitsakt gegründet. Die Frage ist, welche Macht veranlaßt das Gesetz? Das ist dann die Staatsmacht, welche die Rechte verleiht.

  5. Ich denke wir reden aneinander vorbei.

    Wenn die BRD angibt = Körperschaft des öffentlichen Rechts, dann meint die damit eine Gebietskörperschaft, der auf dem Wirtschaftsgebiet lebenden Menschen.
    Diese Körperschaft ist ursprünglich aus einem hoheitlichen Akt der Alliierten Siegermächte entstanden, die sie an die Einwohner übergeben haben.

    Ich verstehe nicht wo das Problem ist?

  6. Eben. Deshalb ist sie eine GEbietskörperschaft, die ihre Rechte per Hoheitsakt der Alliierten bekommen hat. Sie übt diese Hoheitsrechte aus, aber sie ist nicht Quelle dieser Hoheitsrechte. Weil, das kann nur eine originäre Staatsgewalt sein, wie das Völkerrechtssubjekt Deutschland oder eben die Besatzermächte. Sind wir uns jetzt einig?

  7. Ich verstehe wie du das meinst und warum, ich dnke aber das du da auf dem Holzdampfer bist, denn du vergewaltigst das Wort „öffentlich“ dabei:

    Ein Hoheitsakt kann nur jemand veranlassen mit Rechten und Pflichten gegenüber der Gemeinschaft und aus der Gemeischaft. Also kann hier weder die Rede öffentlich Rechtlicher Körperschaft sein noch von nach innen gerichtete Rechtssubjektivität.

    Das Völkerrecht spricht den Alliierten diese Rechte ab, die liegen beim Volk. Die Alliierten dürfen nicht Regieren = hoheitliche Akte beschließen.

    Ergo die BRD ist eine Zwangsmitgliedschaft einer Privaten Körperschaft.

    „Öffentlich“ schließt das alles entstehungsgeschichtlich aus was du hier versuchst zu begründen.

  8. Ich bin da sehr gern auf dem Holzdampfer. Allerdings nutze ich die „hauseigenen“ Definitionen der BRD-Öffentlichkeit, um ihre fehlenden Hoheitsrechte aufzuzeigen.
    Es geht nicht um Gemeinschaft als anerkannte de jure Hoheitsquelle, es geht um Macht als de facto Hoheitsquelle. Realistisch betrachtet.

    Ansonsten zeigen meine Fragen an das BMI ja, daß wir weitgehend übereinstimmen in unserer Sichtweise.

    Klar ist die BRD samt allen Unterkörperschaften tatsächlich privatkörperschaftlich (Verein, Unternehmen etc.) organisiert. Sie behauptet aber das Gegenteil, damit sie für ihre Auftraggeber an ihre zwangsmitgliedschaftlichen Leibeigenen kommt. Damit sie salbungsvoll vom „besonderen Band zwischen dem Staat und seinen Bürgern“ schwadronieren kann, das mit ihr und uns nullkommagarnichts zu tun hat.

  9. Dann bleibt zu klären, ob die Alliierten nach völkerrecht für die Bevölkerung Hoheitsakte übernehmen durften.

    Dazu find ich leider nichts.

    Nur folgendes das es bei einem Hoheitsakt der zur Gründung einer Körperschaft führt einen Gründungsvertrag und einer öffentlichen Satzung bedarf. Gründen kann nur eine Gemeinschaft etwas, aber keine fremde Gewalt.
    http://www.freiheitistselbstbestimmtesleben.de/debellatio.htm

    Also wie ich bisher ausführte ohne Souveränität einer Gemeinschaft kein Hoheitsakt, keine Gründung öffentlich rechtlicher Körperschaften…

    Aber ich suche dazu immer noch im Völkerrecht!

  10. Ja ich stimme 100% überein – also müssen wir der BRD beweisen das sie das Wort öffentlich vergewaltigt, ich habe nicht mitgekriegt das du aus der Sichtweise der BRD arguemtierst. Das war das Misverständnis.

  11. Das war der Grund, warum ich anfänglich nicht glauben konnte, daß das Deutsche Reich nach Verhaftung der Regierung Dönitz weiterbestanden haben soll. Die Alliierten verhielten sich in Deutschland, als gäbe es gar kein Völkerrecht bzw. als hätten sie es mit keinem Völkerrechtssubjekt zu tun. Und im Nürnberger Prozeß haben sie ausdrücklich geurteilt, für das verbrecherische deutsche Volk gelte kein Völkerrecht, weil sie ja so einen dermaßen verbrecherisch-verbrecherischen Angriffskrieg geführt haben, wie das ja sonst noch niemals zuvor und niemals danach jemals jemand getan hat … Suche mal nach debellatio in meinem Blog und benutze das Paßwort Asgard.

    Das wird sicher außerdem ein Grund dafür sein, warum sie mit aller Gewalt die Souveränitätsshow für die BRD durchziehen. Weil, wenn rauskommt, welche Verbrechen sie trotz Völkerrecht an den Deutschen begangen haben und welche sie bis heute begehen, und wie es überhaupt erst zu Erstem und Zweitem Weltkrieg kam, dann … möchte ich nicht in ihrer Haut stecken.

    Die von dir angegebene Quelle ist nach meinem Dafürhalten unzuverlässig, weil sehr unkritisch.

    Hoheitsakte werden von Hoheitsträgern ausgeführt. Hoheitsträger ist jeder, der das Recht hat, Hoheitsakte auszuführen. Das sagt aber alles noch nichts über die Quelle der Hoheitsrechte aus. Blanke Macht oder Gemeinschaftswille? Diese Frage wird meist gar nicht gestellt.

  12. Klasse „Schlagabtausch“.
    Ihr seid gegenseitiger Treibstoff, fast schon eine freie Energiequelle.

    Weiter so 🙂 , ich lese, lerne, verarbeite.
    Der Tag wird kommen, wo man dieses Wissen braucht.

  13. Ich seh da nirgends „Herrschaft“ erwähnt.

    Hoheit ist höchste Macht, wie das deutsche Wort schon andeutet. Sovereignty auf englisch. Und die Hoheit bzw. Souveränität hat derjenige mit der höchsten Macht inne, egal ob de jure oder de facto. „having independent authority over a geographic area“ = unabhängige Macht über ein geographisches Gebiet ausübend. Insofern kann man Hoheit durchaus mit Herrschaft gleichsetzen – solange mit höchster Macht eben auch höchste Verantwortlichkeit einhergeht.

    Ich mag es übrigens gar nicht, Zitate ohne Quellenangabe vorgesetzt zu bekommen. Das geht nicht gegen dich, sondern gegen wen auch immer, der diese Fragmente aus einem staatsrechtlichen Text ohne jeden Hinweis auf den Verfasser ins Netz stellte. Z.B. hätte ich gern die dazugehörigen Fußnotentexte gelesen.

    Jedenfalls sagen die verlinkten Textauszüge nichts aus über die Quelle von Hoheitsmacht.

  14. nee darum gings mir auch nicht in den Auszügen, ich habe nur nach fremden Hoheitsakten im Völkerrecht gesucht.

    Das mit Herrschaft und Hoheit sollte man nur beachten bei der weiteren diskussion, weil das ist nicht das gleiche.

  15. Nein, durften sie nicht. Aber sie diktierten den wesentlichen Charakter des Grundgesetzes und beanspruchten Genehmigungsvorbehalt für seine zu verabschiedende Version. Damit taten sie es indirekt.

    P.S.: Völkergewohnheitsrechtliche Duldung – ganz gefährlicher Begriff für die Deutschen. Je länger sie nicht gegen die Ausbeutung durch die de facto fremdherrschaftliche Körperschaft BRD protestieren, desto schwerer wird es für sie, diese Fremdherrschaft am Ende loszuwerden. Denn durch ihre Duldung legitimieren sie diese Herrschaft. Das kann soweit gehen, und auch dafür gibt es bereits internationale Präzedenzfälle, daß aus Unrecht Recht wird – durch Duldung.

  16. Super. Da findet man nämlich fast immer noch andere wichtige Stellen – wenn man in diesem Fall z.B. zum nächsten Abschnitt weitergeht: 4. Wiedererrichtete Staaten.

    Man kann demzufolge untergegangene, verschwundene Staaten nach Jahrzehnten erfolgreich wiedererrichten und international Anerkennung für die Behauptung finden, es handele sich um dasselbe Völkerrechtssubjekt!

    Gleiches Recht für alle! Wir errichten das Völkerrechtssubjekt Preußen wieder und pochen auf das Beispiel der Bernsteinküsten-Länder, i.e. der drei baltischen Staaten! Dicker Kuß quer durch D zu Staatsschuldenlüge!!!

  17. kurzer Komment zu den Definitionen aus dt Lexika, Da werden wir kaum was finden was wir der BRD in die Schuhe schieben können. Duden und Co sind Hirnwäschewekzeuge.

    Beispiel Das Wort Geschäft, seit 2004 wird auch als Synonym für Amtsaufgabe geführt, das ist eindeutig Konditionierung der Öffentlichkeit:

    Sehr geehrte….

    die Bedeutungsgruppe für „Amt, Aufgabe, Pflicht“ beim Stichwort „Geschäft“ befindet sich im Band „Duden – Das Synonymwörterbuch“ seit der 3. Auflage von 2004.

    Mit freundlichen Grüßen
    Angelika Haller-Wolf

    Redakteurin / Dudenredaktion

    Tel.: + 49 621 3901-417
    Fax: + 49 621 3901-76430

    E-Mail: angelika.haller-wolf@duden.de

    http://www.duden.de
    http://www.bi-media.de

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Das gleiche mit Amtsträger, die seit Adolf Hoheitsakte ausführen dürfen, das streng genommen keine Hoheitsakte sondern nur Gewaltakte waren.. so weit ich weiß hat Adolf denen erst volle Beamtenbefugnisse erteilt..so und seitdem dürfen diese Politfiguren Hoheitsakte ausführen und Beamte ernennen, Polit Kaspar = Amtsträger ernennen Beamte…das streicht den ganzen Staatsapparat in die aktuelle polit. Modeerscheinung.

  18. Noch ein Kommentar von einem sehr geschätzten Mitmenschen zu deinem Artikel (mit einem IQ von über 130)der seit 1982 nur mit dem BGB von 1900 unterwegs ist.

    Klaus Dieter:

    „Die Deutschen suchen ihren Staat, das ist das Problem. Dieser wurde den Deutschen durch die Vertreibung des Kaisers und Installation eine parlamentarischen Demokratie genommen.

    Die Beschreibung ist fast makellos und überdurchsnittlich gut, könnte ich nicht besser machen.

    Die Bauern brauchen nicht in einen Verband gehen, der ihnen vorschreibt, was sie, wann und/oder wie anzubauen haben. Aber tolle Prämien und Subventionen halten die Bauern, die ja auch euer Land (wenn ihr keines besitzt) nicht für die Lebensmittelproduktion bebauen oder brach liegen lassen, schaffen Situationen, die völlig abhängig machen.

    Stellt eure Gemeinden wieder her und wählt einen Bürgermeister, der wieder die Eigenversorgung in den Mittelpunkt stellt und der die Organe zwingt, sich an unsere tollen Gesetze zu halten. Wer also nicht im Staatsdienst ist, der ist kein Staatsbürger, sondern Staatsangehöriger. Das ist ein riesen Unterschied und ich habe dir das schon mal geschrieben. Ein Beamter wird juristische Person und bezieht seine Rechte per Gesetz und damit er als Mensch Entscheidungen treffen und als Mensch haften kann, wird er bestallt. Eine Bestallungsurkunde macht einen Beamten handlungsfähig und sollte dem Indigenat dienen, das wird sicher gestellt, durch harte Strafen bis in die 3. Generation.

    Staat ist nicht das, was man uns in den letzten 500 Jahren, durch Philosophen weiß machen will. Das Deutsche Reich war auf dem besten Weg in eine freie staatliche Ordnung, die von den Völkern verwaltet und von Staatsdienern assistiert wurde. Wir waren frei, bis man diesen Verein Deutsches Reich aushebelte und die Bundesstaaten überlagerte.“

  19. Theodor Schweisfurth kommt aber auch in seinem oben genannten Buch „Völkerrecht“ zu dem Ergebnis:
    “ Denn entscheidend ist, daß beide Interpretationen der Wiedervereinigung zum selben Ergebnis kommen: der heutige Staat mit dem Namen „Bundesrepublik Deutschland“ ist subjektidentisch mit dem 1867 gegründeten Staat „Norddeutscher Bund“, der nach Beitritt der süddeutschen Staaten 1870 in „Deutsches Reich“ umbenannt wurde.“
    Wie passt das zusammen?

  20. Da fehlt eine entscheidende Seite in der Vorschau, auf welcher die Herleitung der Staatsgewalt der Bundesrepublik vom „VTS Deutschland“ erläutert wird. Solange wir die nicht kennen, ist mir nicht klar, wie das für Herrn Schweisfurth zusammenpaßt.

    Edit: Nein, es steht genug auf Seite 337, um seine Sicht zu erkennen. Aus seiner Sicht haben die BRD und die DDR bei der Unterzeichnung des 2+4-Vertrags als Geschäftsführer ohne Auftrag für das VRS Deutschland gehandelt. Die Bundesrepublik habe den Beitritt der DDR am 03.10.1990 nur eine logische Sekunde lang überlebt und dann – ich zitiere, lacht nicht! – „mutierten die Organe der alten Bundesrepublik zu Organen des fortbestehenden VRD Deutschland, das bis 1945 Deutsches Reich hieß.“

    Sehr witzig. Und sehr peinlich. Eine Körperschaft des öffentlichen Rechts „mutiert“ also zum Staat und bleibt dabei Körperschaft des öffentlichen Rechts … Der Wolf mutierte auch zur Geiß und klopfte an die Tür. Wolf hieß er dabei immer noch und hatte auch Wolfsgelüste. Ein Club der 2. Liga steigt auf in die erste, bleibt aber ein Club der 2. Liga …

    So ist das mit den Akademikern. Vom gesunden Menschenverstand bleibt nicht viel übrig, wenn man zu lange an der Uni bleibt.

  21. „So ist das mit den Akademikern. Vom gesunden Menschenverstand bleibt nicht viel übrig, wenn man zu lange an der Uni bleibt“

    Hahahaha, mein Reden seit Jahren! Sie sehen halt überall nur noch Bäume auf der Suche nach dem Wald….

    Weisst Du eigentlich wieeeeee verdammt anstrengend dieses Gross- und Kleingeschreibe ist? Das dauert sooooo lange und ich schaffe höchstens die Hälfte, währenddessen vergesse ich die Andere meistens…..

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