Merkel ist vielleicht besser als wir denken

Standard

Wenn wir diese Umstände hier bedenken:

„Wer von den USA angegriffen oder besser gesagt überfallen wird, hat schon verloren. Die Übermacht dieses Imperialisten ist zu gewaltig. Lediglich atomare Abschreckung oder weitgehend bedingungslose Unterordnung kann diesen Weltaggressor noch fernhalten. Wobei die reinen Stückzahlen der Waffensysteme wenig aussagen. Bedingt durch unbegrenzte finanzielle Mittel, durch Gelddrucken der FED und Schulden machen ohne Sicherheiten, konnten die USA einen gewaltigen technologischen Vorsprung auf militärischem Gebiet erreichen, modernste Elektronik, Satellitensteuerung und Ausspähung, Laserzielsysteme, Unsichtbarkeit für Radar und ferngesteuerte Drohnen, Marschflugkörper und Raketen, sind allem weit überlegen was die Verteidiger gegen den US-Aggressor aufzubieten haben.“

USA, Israel und Großbritannien hatten im Jahre 2006 gemeinsam (Zahlen aus demselben Artikel, nicht geprüft):

9.021 Kampfflugzeuge
6.525 Kampfhubschrauber
11.160 einsatzbereite Nuklearsprengköpfe

Zum Vergleich Rußland damals (7 Jahre her!):

2.240 Kampfflugzeuge
1.630 Kampfhubschrauber
10.100 einsatzbereite Nuklearsprengköpfe

Wenn sich die Russen damals mit Iran, China, Indien und Pakistan zusammengetan hätten, wären sie gemeinsam auf folgendes Kriegsgerät gekommen:

6.788 Kampfflugzeuge
1.976 Kampfhubschrauber
10.598 einsatzbereite Nuklearsprengköpfe

Wenn man von einer reinen Materialschlacht ohne strategische Aspekte ausgeht, wären sie immer noch unterlegen.

Diese Situation vor Augen, finde ich meine schon einmal irgendwo geäußerte Annahme bestätigt, daß Madame Murksel weniger murkst als man meinen könnte. Vielleicht macht sie tatsächlich das Beste aus der Situation, in der Deutschland und seine jeweilige Regierung sich seit 1945 befinden. Vielleicht hat sie ständig die „Pistole an der Schläfe“. Wenn ihr nicht … , dann …

In D dürften noch mehr als 300 Nuklearsprengköpfe stationiert sein. Offiziell nur 20,  wenn man sich die Angaben der taz aus 2008 ansieht.

»

  1. Nö, wieso? Es belastet mich nicht, darüber zu lesen, nachzudenken und zu schreiben. Im Gegenteil, die Vorstellung, Frau Merkel sei es nicht in erster Linie um möglichst viel persönliche Macht zu tun, sondern sie handele angesichts der realpolitischen Umstände tatsächlich eidgemäß zum Wohle der Deutschen, auch wenn es nicht wirklich augenscheinlich ist – diese Vorstellung löst unverkennbar höhere Frequenzen bei mir aus als ihr Gegenteil. 😉

  2. Da gibs seit mitte der Neunziger so ne Liebe Freude Eirkuchen bewegung, die löst auch höhere Frequenzen in einem aus, aber ich nenne es trotzdem selbstverarsche.

  3. Wenn man von einer reinen Materialschlacht ohne strategische Aspekte ausgeht, wären sie immer noch unterlegen.

    Theoretisch richtig.
    Aber dieses dumme US-Volk, was 2003 noch nicht einmal wußte, daß ein großes Wasser (Atlantik) zwischen dem Irak und den USA lag und sich aus Angst vor der Giftgas-Rache des „Hitlers“ Saddam Hussein ins Hemd gemacht und alle verfügbaren Gasmasken weggekauft hatte, ist so „mutig“, daß es grundsätzlich nur weit unterlegene oder von anderen Kriegsteilnehmern bereits ausgeblutete und zu keiner echten Gegenwehr mehr fähigen Gegner überfällt.

    Die „tollen US-Boys“ sind allesamt nur „Bodybuilder“ = mehr Schein als Sein!
    Feige Kriegsverbrecher, Folterer und Vergewaltiger.
    Große Fresse, aber wenn es drauf ankommt, steckt absolut nichts dahinter!

    Wenn DIE die gesamte Welt nicht mit Ihrer Geschichtsbegradigung, sprich Umerziehung in Form ihrer durchaus spannenden Hollywood-Propaganda leider erfolgreich ein völlig anderes Bild von ihren heroischen Einsätzen und Motiven vermitteln würden, wüßten nicht nur alle Bescheid, sondern würden sich vor lachen die Schenkel wundklopfen.

    Und von sowas lassen „wir“ uns sagen, wo es lang geht?
    Niemals! :mrgreen:

  4. Tageskommentar von Michael Winkler, 19. Juni 2013

    Der oberste Kriegsherr der USA, Waffenschieber und Terrorpapst Barack Hussein Obama, hält auf den Tag genau 50 Jahre nach John F. Kennedy eine Rede am Brandenburger Tor. Es gibt allerdings ein paar Unterschiede: Obama hält seine Rede auf der Ostseite, also in der ehemaligen Hauptstadt der DDR. An seiner Seite ist nicht der rheinische Katholik Adenauer, sondern die uckermärkische FDJ-Sekretärin Merkel. Die 6.000 Zuhörer, die der Rede lauschen dürfen, sind wie zu DDR-Zeiten handverlesene Claqueure, zu Deutsch: Jubelperser. Im Gegensatz zu Kennedy müssen Deutsche in freier Wildbahn vom Staatsgast ferngehalten werden. Der Irrsinnsaufwand der Totalsperrung ist nötig, um den Demokraten vor der Demokratie zu schützen. Dabei gibt es nichts, was auf der Welt leichter zu ersetzen wäre als ein Volldemokrat.

    Der G8-Gipfel stand unter dem Motto: Sieben gegen Putin. Briten und Amerikaner möchten, daß das Morden unschuldiger Zivilisten in Syrien noch möglichst lange andauert und deshalb ihren Terrortruppen Waffen liefern. Auch der CIA-kontrollierten Al-Qaida, die angeblich zu den Todfeinden der USA gehört. Putin hingegen stützt die legitime Regierung Syriens und unterstützt diese mit Waffen zur Verteidigung gegen die ins Land gebrachten Terroristen. Dabei gibt es einen qualitativen Unterschied: Wenn Assad gewonnen hat, bleiben diese Waffen im Land und dienen weiterhin der Verteidigung Syriens. Wenn die Terroristen gewinnen, werden deren Waffen weltweit zur Ermordung Unschuldiger eingesetzt. Der Friedensnobelpreis ist inzwischen völlig pervertiert, im Nachhinein wären Josef Stalin, Winston Churchill, Pol Pot und Idi Amin ebenfalls hervorragende Kandidaten dafür gewesen.

    „Ohne Putin wären wichtige Teile der Teilnehmer nicht anwesend gewesen.“ Was klingt wie das Gestammel eines Halbdebilen ist Original-Ton der Bundeskanzlerin Vierzonesiens. Was will uns dieser Satz sagen? Wären ohne Putin den anderen Teilnehmern Füße oder Hände abgehackt worden? Köpfe sind ja nicht wichtig, wie man an dieser Äußerung Merkels sieht. Hätte man ihnen jeweils eine Niere entnommen, als Lebendspende? Vermutlich nicht. Bleibt also nur noch eine Interpretation: Mißgünstige Journalisten, die uns zeigen wollten, daß in dem wandelnden Hosenanzug etwas steckt, das zu halbdebilen Äußerungen fähig ist.

    Sorry, daß ich einen Fremdtext hier reinkopiere, aber ich finde, er paßt einfach!

    Und nochwas:
    Ein uns allen wohlbekannter ehemaliger Reichskanzler brauchte niemals einen Schutz vor seinem Volk, sondern hat das „Bad in der Menge“ genossen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s