Nur Eigentum ist Geld

Standard

Gerade habe ich im Gelben Forum beim Querlesen einen denkwürdigen Beitrag gefunden, der wie folgt endet:

„> Gold ist Geld, alles andere ist Kredit.
> (J. P. Morgan)

Ja, ein Lieblingssatz der Gold-Bugs. Den hat Herr Morgan gesagt, als es noch einen Goldstandard gab und da hatte er auch vollkommen Recht. Nur ist dieses Gold halt ohne Kredit nichts wert, weil ihm nur der Kredit und die Pfänder darunter einen Wert geben. Wären alle Kredite beglichen, wäre Gold auch im Goldstandard wertlos.

Heute müsste der Satz lauten: „Nur Eigentum ist Geld, alles andere ist Kredit“.
Würden alle Kredite beglichen, gäbe es kein Geld mehr und damit auch keinen Preis mehr für Eigentum.“

Angesichts der Eigentumsdiskussion neulich in diesem Blog ist das eine Sichtweise, die mir sehr viel Sinn zu machen scheint. Aber dies nur am Rande, da ich in der analogen Welt derzeit ungewöhnlich viel Dringendes zu tun habe.

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  1. Geld ist immer ein Kredit, was redet der JP Morgan da für einen Unsinn?

    Wenn wir einen Arbeitsvertrag ausgehandelt haben ist das ein Kreditgeschäft, denn eine Leistung wird vor der anderen vollbracht, einer steht also immer in der Kreide…(Arbeitsvertrag = handelbares Geld)

    schau mal, ist es richtig das ein Arbeitsloser Pfeffersack der ne ganze Menge Kapital (auch Gold darunter ) durch Handel angehäuft hat, von anderen Arbeitsleistung in Anspruch nehmen darf?

    Kapital / Häuser, Maschinen…eigentlich alles was so produziert wird verliert Wert und muß abgeschrieben werden.

    Wenn das Geld also wie Gold keinen Wertverlust über die Zeit erleidet wie Sachgüter, dann übervorteilt es diese, weil man damit den Markt erpressen kann. Und der Handel mehr einbringt als die Arbeit.

    Damit Geld also fließt und nicht die produziernde/ Arbeitende Bevölkerung übervorteilt muß es einen Wertabschlag über die Zeit erhalten.

    Damit das ganze funktioniert, müssen Ressourcen/ Nutzkapital und Boden Volkseigentum sein. Also Bodenrente ist schonmal ausgeschlossen.

  2. Ja, Staatsschuldenlüge, das ist ja eine interessante Angelegenheit, aber ganz so einfach ist das ja nicht. Ich Streite mich da jedes mal rum, denn ohne Zinsen würde niemand auf die Idee kommen Gold zu kaufen, denn er müsste Gold bezahlen. Oder Silber kaufen weil er Silber dafür bezahlen müsste. Die DDR hatte eine feste Geldmenge die komplett wertlos war, wie heute der Euro und es gab kaum Zinsen und wenn dann wurde Kapital so besteuert, dass das wieder in den Umlauf bringen die bessere Alternative war. Wenn ein Staat, ein Auskommen von Geburt bis Ableben sichert, ist der Drang was zu horten gar nicht so ausgeprägt. Die Fehler sind also nicht im Geld zu suchen sondern in Finanzsystem. Amerika hatte den Green Dollar, Verzinsung war verboten und das aus gutem Grund.

  3. Ich frag mich schon immer warum die Leute so den Drang verspühren zu horten, ich mache für Geld nur das was eben nötig ist um bequen zu leben, Luxus ist für mich nicht erstrebenswert, dafür bin ich viel zu faul.
    …………….

    Aber auch ohne Zinsen funktioniert Gold als Zahlungsmittel, es muß nur Steuerabgaben geben und die müssen in Gold sein.
    Schon reißt sich jeder um das glänzende Etwas. Man könnte auch geprägte Basaltinsteine nehmen, zu schön denn mein Uhrgroßvater war Vorstand und Großaktionär der Basalt AG. Das wäre dann ja ne feine Sache.

    im Gelben Forum sagt da jemand treffend über Gold=Geld:

    „….Wieder eine reine Behauptung ohne Beweis. Da hat sich gar nichts als Tauschmittel herauskristallisiert. Genau deshalb wurde Gold in staatenlosen Gesellschaften auch noch nie als Geld auserkoren (so wie es dort überhaupt noch nie Geld gab).
    Der Staat hat es als Abgabe verlangt, deshalb wurde es nachgefragt, deshalb hatte es Wert (weil es zum Steuertermin zum Staat musste) und deshalb hat es Preise geschaffen (Relationen gemessen in Gold). Wenn du behauptest, das Gold hätte sich als „Tauschmittel“ herauskristallisiert, dann musst du dafür irgendeinen historischen Beweis vorlegen. Den gibt es aber nicht. Es wurde schlichtweg durch die Staatsgewalt zu Geld erklärt und damit war´s das auch schon….“

  4. Ich komme aus den Naturwissenschaften, trotzdem, und ohne Beweise zu haben, aber Hinweise, die sich immer mehr verdichten, eine Möglichkeit:
    Schon mal überlegt, dass die „Alchemisten“ damals den „Stein der Weisen“ gefunden haben könnten?

    Wirklich nützlich scheint Gold, neben den elektronischen und chemischen Anwendungen, nur als Speicherform für unverrückbares Wissen zu sein. Wird dies berücksichtigt, würde auch eine Klärung dieses Gold-Hypes geliefert. … Heutzutage gibt es noch Schmuck, Totenmasken und dergleichen.

  5. das wohl eher nicht, aber Elemente scheinen synthetisierbar zu sein, falls Andrea Rossis Ecat kein Hoax ist. Denn dort fällt Kupfer an.

    Klar ist das Elemente nicht aus anderen synthetisiert werden können.

    Klaus Schmidt meinte mal wir sollen mal überlegen warum das Periodensystem mit 1 anfängt, das würde viel erklären. Näher wollte er nicht darauf eingehen, und dazu gefunden habe ich auch nichts.

  6. „… synthetisierbar …“ – In diesem Fall ist eher von Fusion (im Fall von Andrea Rossi als kalte Fusion) zu sprechen.
    Pflanzen atmen CO2 aus der Luft, setzen den Kohlenstoff um und bauen ihn in ihr Skelett. Bei ca. 0.04Vol.-% in der Luft. Wo versteckt sich der mögliche Fehler?

  7. Es ist die Photosynthese selber, die falsch dargestellt wird. Eine Pflanze die keinen Stress hat, veratmet Sauerstoff und gibt Kohlendioxid in die Atmosphäre ab. Die Photosynthese verarbeitet Nitritstickstoff (NO2-N), aber die Wissenschaft hat sich auf ihren manipulierten Versuchsaufbau festgelegt und akzeptiert keine anderen Forschungsergebnisse.

  8. Der Hauptbestandteil von den meisten Pflanzen ist allerdings mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit organisch. Woher nehmen Sie den Kohlenstoff?

  9. Woher kommt der Kohlenstoff überhaupt. Man könnte argumentieren es sei eine organische Form von Energie. Andererseits kann man auch sagen es sei ein Mineral.

    Meine Einschätzung ist eher zweiteres. Das verrückte an C ist die Frage nach der Henne und dem Ei. Was war zu erst da, C oder das irdische Leben?

  10. Schlussendlich ist alles ein Energiezustand. Das wird auch in den offiziellen Studien gelehrt. Aber das bringt uns nicht weiter, da das Wissen gestohlen wurde, was denn dies zu bedeuten hat, dass jegliche Materie, Gedanken, Gefühle und vieles mehr einen Energiezustand wiederspiegelt.
    Allerdings drehe ich mich nicht gerne im Kreis, wenn ich sehe, dass es weitere Wege gibt.

  11. AKQUISEscout Alexander E. Schröpfer

    Den Firmen und Unternehmen denen Du hilfst die schänden gerade unser Eigentum und wollen sich vor der vornehmlichen Aufgabe des Volksvermögens das Indigenat zu alimentieren.

    Aber Du hast dich in Facebook für mich unsichtbar geschaltet, weil die Konfrontation mit deinem Fehlverhalten, dir scheinbar nicht gefällt.

    Da Du der Mafia und eventuell dem CIA/BND gefällig bist, wirst Du den Unterschied nicht verstehen wollen, würdest Du doch dein Geschäftsmodell, die Abzocke des Indigenats noch zu steigern, als Verbrechen erkennen.

    Durch deine Klage gegen das Finanz(amt)mafia, hast Du doch eindeutig feststellen können, das auf diesem Boden kein wirkliches Gericht oder Recht existiert und es auch keinen Rechtsstaat gibt. Also weißt Du doch was Eigentum ist, sonst hättest Du es doch nicht versucht, als Arbeiter vor einer Firma zu verteidigen, oder??? Lohn und Lohnersatzleistungen sind Eigentum, leider nicht in der Verwaltung, mit einem Stillstand der Rechtspflege und Geschäftspflege, weshalb Du auch niemals hättest gewinnen können, denn private Firmen brauchen in Rechts- und Geschäftsstreitigkeiten, weder sich selbst belasten noch sich selber schaden. Nun hättest Du die Entscheidung dem Völkerrecht überlassen müssen, hast Du da mittlerweile ein Aktenzeichen??? Oder bist Du der schmollende Verlierer, als abschreckendes Beispiel für nachfolgende Kläger, die sich nun gar nicht erst trauen ihre Rechte einzufordern???

    Ich weiß nicht was Du von uns willst, freie MENSCHEN haben eine Heimath und die Wirtschaft und Industrie hat uns diese gestohlen und Gesetze geschaffen die es ihnen erlauben dem Menschen schaden zuzufügen, ihn zu versklaven und von allem Eigentum zu befreien. Da Du da mitmachst und ihnen gefällig bist, darfst Du das Naturrecht gar nicht kennen und anwenden, weil Du dir geschäftlich selbst schaden würdest und das brauchst Du nicht.

    Definiere EIGENTUM!!!! Wem gehört die Erde? §§§§ ?

    Diese Frage beantwortet ja der Film von: http://www.FreiwilligFrei.de

  12. Da hat jemand mit sehr viel Geschichtsverständnis bei mir im Kommentarbereich geantwortet (Heinrich der Kleine 2 Kommentare).
    Da es zum Thema Geld ist, dürfte es jeden interessieren, der auch hier gepostet hat.
    Ich selber gehe nicht konform mit ihm, meine Begründung steht drunter:
    http://staatschuldenluege.wordpress.com/2012/06/30/warum-war-die-weimarer-hyperinflation-der-einzige-souverane-akt-dieser-republik-2/comment-page-1/#comment-183

  13. Geehrte Staatsschuldenlüge: Wenn Sie die innere Logik walten lassen, werden Sie früher oder später entdecken, dass ein Geldsystem bereits ein korrumpiertes System darstellt (!). Ich weiß, die offiziellen Geschichten erzählen diesbezüglich etwas anderes, die sollten allerdings auch nur verwendet werden um Anhaltspunkte geliefert zu bekommen. – Wegen den Anhaltspunkten lese ich auch weiterhin massenhaft offizielle Geschichten.

  14. Apropos Faschismus: kennen Sie das Wappen von St. Gallen?

    Bzgl. Geldsystem versuchte ich Ihnen auf Ihrer Suche nach dem Beginn des Übels auf die Sprünge zu helfen. Ich hätte auch auf Bilder Wilhelm II. hinweisen können.

  15. Z.B. – Je nachdem würde sich nun die Frage aufdrängen, wem denn ein Kaiser, der zugleich Ritter ist, dient.

  16. ich machs mal kurz:
    selbstgegründete Bundesstaaten + Kaiser + §1 BGB = Unabhängigeit von diesem fremden aufoktroyierten Faschismusmodell.

    Wenn du das anders siehst, haben wir keine Diskussionsgrundlage.

  17. Der Kaiser der ein Souverän ist dient doch nicht genau wie ein Volkssouverän nicht dient, sondern ihnen dienen staatliche Institutionen, staatliche Organe, Staatsbürger, Juristische Personen, Unternehmen, sonstige Vermögensmassen Gesetze und Sondervermögen.

    […] Das ist keine Republik das Kaiserreich, es wird von ganz unten Regiert die Volkssouveräne sind das mächtigste im Deutschen Reich und der Kaiser ist die Prärogative Gewalt und sorgt so für die Gewaltenteilung. Wenn er einen Reichskanzler ernennt, dann ist dieser mit Prärogative Gewalt und kann nur durch Volksabstimmung und Kaiser abgesetzt werden. Der Kaiser selbst kann nur durch Volksabstimmung abgesetzt werden und es rutscht der Erbfolger nach oder wenn keiner da ein anderer Herr eines anderen Königshauses oder ein anderer Monarch der sich für das Reich besonders verdient gemacht hat.

    Das Deutsche Reich hat weder Land noch Hoheitsgewalten noch Staatsvolk es ist nur ein Verein, eine Ideologie, ein ewiger Bund unabhängiger Nationalstaaten, Stadtstaaten oder anderer Volksgruppen in Schutzgebieten.

    […] Die Zeit seit 1900 – 1914 war viel zu kurz, das jeder einzelne Deutsche seine Macht hat erkennen können und sie sich auch hätte in den Bundesstaaten erkämpfen können. Wenn man sich in Literatur und Medien umschaut wird über das Kaiserreich und über den Kaiser nur gelogen was das Zeug hält.

    Wenn ein Staat von den Deutschen Völkern konstituiert die volle Hoheitsgewalt über sein Gebiet hat in dem die Menschen des Ortsindigenats die Macht ausüben, also die Staatsangehörigen die Macht ausüben, dann kann durchaus ein Staat dabei sein der mit einer parlamentarischen Monarchie oder einer parlamentarischen Demokratie unterwegs ist. Das muß also unter dem Dach, dem ewigen Bund der die Prärogative stellt nicht schlecht sein, denn die Gesetze machen sich ja alle Volksvertreter aller Mitgliedsstaaten und der Kaiser und Reichskanzler wachen über deren Einhaltung. Was Weder Kaiser noch Reichskanzler können ist Gesetze oder Steuern erlassen, ändern oder abschaffen, sie sind keine Diktatoren und immer bemüht das es den Bundesstaaten und Schutzgebieten gut geht, dann geht es ihnen auch gut. Sie sind halt das Familienoberhaupt aller Familien der Deutschen Völker und und derer der Schutzgebiete, wenn deren Völker das wollten, denn für die Schutzgebiete gab es auch sehr fortschrittliche Kolonialgesetze. Wir kamen nicht als Plünderer wie England, Frankreich und die USA, die eigentlich immer selber Kolonie war.

    […] Die Religion, Gesinnung oder Sonstiges sollte in einem System mit Gewaltenteilung weder Einfluß auf den Staat noch Einfluß auf das staatliche Handeln haben. Schlimmer waren da die Vereine die nach der Macht griffen, denn Parteien sind die wahren Zerstörer, denn da finden die Gleichschaltungen der Familien und der Menschen statt. Deswegen das Sozialistengesetz. Jeder sollte bei wichtigen Entscheidungen mit seiner Stimme sprechen, also echte Volksentscheide und Volksabstimmungen sind das was die Zukunft sein sollte und dazu hat das Deutsche Reich den Grundstein gelegt.

    Subsidiaritätsprinzip heißt das von Unten her regieren und wird leider von der EU anders praktiziert und sogar gegen das Grundgesetz Art. 28 (2).

    In der zweiten Hälfte beschreibt Domenik Storr das Organigramm des Kaiserreich Ansatzweise sehr gut. Ich glaube mal nicht das er sich mit dem Kaiserreich wirklich beschäftigt hat. Aber aus der Summe der Erfahrungen und der Informationen die sein Wissen ausmachen zieht er den richtigen Schluß.

  18. Jetzt habe ich nicht wirklich aufgepasst…

    Staatsschuldenlüge ist gar nicht der Urheber des Satzes:

    „Je nachdem würde sich nun die Frage aufdrängen, wem denn ein Kaiser, der zugleich Ritter ist, dient“

    Sorry Sorry Sorry

    Dieser Blog ist für Diskussionen sehr unübersichtlich…

  19. nee ich habe dass hier gesagt:

    „ich machs mal kurz:
    selbstgegründete Bundesstaaten + Kaiser + §1 BGB = Unabhängigeit von diesem fremden aufoktroyierten Faschismusmodell.

    Wenn du das anders siehst, haben wir keine Diskussionsgrundlage.“

  20. Du hast nur auf die falsche Antworten-Schaltfläche gedrückt. Die darüber wäre es gewesen, dann hättest du auf Samis Kommentar geantwortet. Tut mir leid, wenn dir mein Blog für Diskussionen unübersichtlich vorkommt. Und danke, daß du trotzdem hier schreibst. 🙂

  21. Sehr interessanter Ansatz, ja beinahe schon philosophisch, in Bezug auf Kredite und Vermögen. Mir fällt da immer der Spruch „Gold kann man nicht essen“ zu ein. Statt „keinen Preis“ wäre eventuell durch „keine Mittel“ zu ersetzen, wenn ich Sie richtig verstehe. Letztendlich leben wir momentan alle auf Kredit. Früher oder später könnte das zu Problemen führen.

  22. Doch, Geldwert=Preis, fällt Geld weg, fällt der Preis weg.
    Vielleicht meinst du Wert an sich, als Vergleichsschätzung?

    Was drückt der Preis aus?
    Preis ist reiner Ausdruck von (Preis)Funktionen aus Angebot und Nachfrage, mehr nicht.

    Bei der Definition Wert wird es schon komplizierter…

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