Die Geschichtsspirale ist wieder einmal an diesem Punkt

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„Nach dem verlorenen Zweiten Punischen Krieg setzte um 190 v. Chr. durch ein Aufblühen des Handels, intensive Plantagenwirtschaft und innenpolitische Reformen Hannibals eine wirtschaftliche und politische Erholung des karthagischen Staatswesens ein. Das ging so weit, dass Karthago bereit war, seine gesamte Kriegsschuld auf einmal zurückzuzahlen. Dies lehnte Rom ab, wohlwissend, dass Karthago so von Rom weiterhin abhängig blieb.“

Da ist jemand wirtschaftlich einfach nicht tot zu kriegen, auch nach zwei großen Kriegen gegen ihn als Wirtschaftskonkurrenten nicht. Und er endet so:

„Nach sechstägigen härtesten Straßenkämpfen, während derer große Teile der Stadt zerstört wurden, ergaben sich am 5. Februar von einstmals geschätzten 500.000 Einwohnern 50.000 Überlebende den Römern. Sie wurden in die Sklaverei verkauft. Rom ließ die Stadt nach ihrer Eroberung schleifen.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Dritter_Punischer_Krieg

Dies wohl wissend, warnte Berthold Brecht:

„Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.“

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  1. Nicht aus Wikilügia: Das Deutsche Volk befindet sich im dritten Punischen Krieg.

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