Das Kriegsschuld-Dogma fällt

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Und es steht in der Welt!

Da sind einflußreiche Kräfte am Werk, die das Thema jetzt auf dem Tisch und öffentlich korrigiert haben möchten. Man sollte dabei nicht aus dem Blick verlieren, wie bedeutsam das Thema ist. Am Dogma der Kriegsschuldfrage hängt der Versailler Vertrag. Der wird damit glasklar zu Unrecht, weil er von vorn bis hinten auf der deutschen Alleinschuld am Krieg basiert. Und alle auf seiner Grundlage erzwungenen Zahlungen und Abgaben ebenfalls. Daraus ergeben sich dann enorme Regreßansprüche gegen die damalige Entente. Vom 2. Weltkrieg reden wir hier noch gar nicht.

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  1. Wir haben das Buch gekauft, etwas teuer, aber schon jetzt sind wir, Monika und Renate perplex, daß das noch verkauft werden darf und wir haben noch nicht alles gelesen…

  2. ein bischen naiv ist er schon, er beurteilt nur die Entscheidungen der Staatsmänner, er deutet den Einfluß der Staatslenker leider nur an.

    Und als ob die „veröffentlichte“ Meinung nur damals als Propagandawerkzeug benutzt wurde, wo lebt der denn?

  3. Ohne geklickt zu haben, wusste ich es kann nur um die Schlafwandler gehen, bin ich neulich im Gelben drauf aufmerksam geworden.
    Welche einflussreichen Kräfte das forcieren, man kann getrost davon ausgehen, dass es nicht zu unserem Wohle geschieht.
    Der erste Gedanke von mir war: Provokation
    Wie du ja richtig beschrieben hast, würde kein Stein auf dem anderen bleiben, wenn diese Wahrheit sich mal als Wahrheit herausstellen würde….

  4. Daraus ergeben sich dann enorme Regreßansprüche gegen die damalige Entente. Vom 2. Weltkrieg reden wir hier noch gar nicht.

    Ich habe das jetzt nicht im Kopf (Nein, auch nicht den Armen… 😆 ), aber … mir war doch so als ob sich die ‚Sieger der Weltgeschichte‘ zumindest nach dem II. WK dahingehend abgesichert hätten, daß … mhh … tja, ‚wer‘ eigentlich? … die ‚BRD/BRiD … oder ‚Deutschland/Deutsches Reich‘ keinerlei Ansprüche – welcher Art auch immer – gegen die Alliierten erheben dürfte. Irgendsowas war da … und es wäre mehr als verwunderlich, wenn es nicht da wäre – nach deren ganzen Verbrechen. Aber vielleicht weiß da dankenswerterweise einer der Mitlesenden genaueres.

  5. Du meinst den Überleitungsvertrag von 1955. Wer hat den damals unter welchen Umständen für wen unterschrieben?

    Erstens kam er im Gefolge der Londoner Schuldenkonferenz von 1953 zustande, wo beschlossen worden war, die Deutschen nicht ihrer Wirtschaftsgrundlagen zu berauben, sondern ihr Wirtschaftspotential auszuschöpfen. Der Überleitungsvertrag war lange Leine, aber immer noch ganz klar und sehr fest Leine.

    Zweitens galt zum Unterzeichnungszeitpunkt noch Besatzungsstatut, das Land wimmelte von bewaffneten Besatzungssoldaten. Jedem, der sich den Wünschen der Besatzungsmächte widersetzte, drohte Gewaltanwendung.

    Drittens wurde der Vertrag von der Bundesrepublik unterschrieben, die damals noch als Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches gehandelt wurde. Adenauer jedenfalls sah sich als Kanzler einer solchen Rechtsnachfolgerin, wie man den damaligen Schriften entnehmen kann. Von Subjektidentität war erst ab 1973 plötzlich die Rede, als vor dem BVerfG der Grundlagenvertrag mit der DDR zur Debatte stand.

    Viertens ist auch im Vertrag immer nur von der Bundesrepublik Deutschland die Rede, wenn es um Verpflichtungen für die deutsche Seite geht.

    Alles in allem bindet der Überleitungsvertrag nur die Bundesrepublik als juristische Kreatur der Alliierten, die ihren Schöpfern selbstverständlich hörig ist und bleiben muß. Er kann weder für die Deutschen noch das Deutsche Reich verbindlich sein.

  6. Kannste nicht büdde die FB Links posten, da die eingeklappten texte auf den Screenshots ja nicht zu lesen sind…
    Wär dufte, dank dir!

  7. Wie was beschlossen keine Regrettansprüche?

    Wie kann das sein? die Weimarer Republik war genauso ein Gewahrsamsstaat wie die BRD.
    Die Entente/ Alliierten schließen ständig Verträge mit sich selber.

    z.B. dazu Klaus Schmidt:
    „Noch mal zu den Friedensverträgen, da seit ihr völlig auf dem falschen Dampfer. Ihr beachtet alle nicht, das man keine Friedensverträge aus dem ersten Weltkrieg hatte, sondern nur ein Waffenstillstand. Mit eintreten des Waffenstillstand war das Deutsche Reich schon handlungsunfähig und konnte weder Friedensverträge schließen noch eine Weimarer Republik errichten. Was also die Deutschen Völker unter Hitler 1939 machten, ist ein Bruch des Waffenstillstands von 1918, deshalb wurden die Deutschen Völker 1945 gemeinschaftlich interniert, denn die vollständige Debellatio und das Auslöschen der Deutschen wie es die Zionisten vor hatten, hat die Weltgemeinschaft nicht zugelassen, deshalb sind die sogenannten Feindstaaten des Deutschen Reich (eigentlich des 3. Reich) auch unter der UNO in Gewahrsam und unter dem Grundgesetz.

    Frieden kann also nur das Deutsche Reich das vom Kaiser völkerrechtlich vertreten wird (1871er Verfassung Art. 11), schließen. Wenn das passiert, wird die Frage 1939-1945 geklärt werden müssen und die Alliierten die ja im Waffenstillstand die Hoheit hatte werden erklären müssen wie es Hitler gelang im Waffenstillstand so hochzurüsten, das er Krieg führen konnte. Ihr merkt schon das geht eigentlich gar nicht, denn es musste ja die Mark und das Gold des Deutschen Reich sowie das Vermögen der Liegenschaften des Deutschen Reich beliehen werden und dazu brauchte es die Rothschilds, Rockefellers und Co. Es gab also keinen zweiten Weltkrieg, sondern nur einen Bruch des Waffenstillstands. „

  8. Ich bin erst jetzt wieder hier auf dem Blog, daher also auch erst jetzt eine – kurze – Antwort: Danke für die umfängliche Information. Ich hätte noch zwei kurze Fragen:

    1. Wo kann ich den Text dieses Überleitungsvertrages von 1955 lesen/einsehen?

    2. Was bedeutet ‚Subjektidentität‘?

  9. Subjektidentisch => BRD = GERMANY (nach Shaef Definition), aber nicht Rechtsnachfolger, das wären wir erst wenn Art 146 umgesetzt würde. Solange wir keine Verfassung haben sind wir mit dem 3. Reich Subjektidentisch.

    Umsetzung Art 146 = Rechtsnachfolger
    Umsetzung der 1871 Verfassung kein Rechtsnachfolger und keine Subjektidentität, nach Shaef mehr.

    So verstehe ich das.

  10. „1. Wo kann ich den Text dieses Überleitungsvertrages von 1955 lesen/einsehen?“

    Frag Wikipedia:
    http://www.hackemesser.de/ueberleitungsvertrag.html

    „2. Was bedeutet ‘Subjektidentität’?“

    Das bezieht sich auf die Eigenschaft, ein Rechtssubjekt zu sein. Wenn du als Mensch deinen Namen änderst, bleibst du dennoch derselbe Mensch, dieselbe „Person“. Wenn ein Völkerrechtssubjekt seine Staatsform, seine Verfassung seine Regierung und womöglich auch noch seinen Namen ändert, bleibt es dennoch dasselbe Völkerrechtssubjekt.

    Subjektidentität bedeutet, wir haben es mit ein und demselben Rechtssubjekt unter verschiedenen Namen bzw. in verschiedener Verfassung zu tun. Bei Rechtsnachfolge handelt es sich um zwei verschiedene Rechtssubjekte, von denen eines die Rechte und Pflichten des anderen übernimmt (in die Rechte und Pflichten „eintritt“). Rechtsnachfolge schließt also Subjektidentität aus, und vice versa.

  11. ja klar, nur GERMANY wird auf die Subjektidentität mit dem 3. Reich gleichgestellt. Und das wäre nach obiger Definition ja falsch, da es keine eigene Subjektivität hatte.
    (Neues Conrebbi video „In einer Treuhand önnen keine Staaten entstehen“)

    Subjektidentität mit dem Gründerreich von 1871, können die auch nicht meinen, weil sonst die Definition der Alliierten für GERMANY anders wäre, bzw im 2+4 Vertrag um andere Grenzen hätte verhandelt werden müssen.

    Was diese Subjektidentität angeht, kann es sich also nicht die von dir genannte Definition handeln. Denn die Alliierten hatten selber zwischen GERMANY und Germany und Das Deutsche Reich unterschieden:
    http://staatschuldenluege.wordpress.com/2013/11/15/kleine-spitzfindigkeiten-teil-2/

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