Republik – nein, danke!

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Die Republik ist eine vom Boden losgelöste Staatsform mit allen entsprechenden Auswirkungen auf die Rechte der Menschen (kein Anspruch, auf und von dem Land zu leben). Sie sind Fremde dem Land gegenüber.

Die Staatsform eines neuen Preußen sollte unbedingt die Bindung der Menschen an das Land enthalten. Das geht möglicherweise am ehesten über die Monarchie. Man könnte sagen, der König verkörpert den Menschen gegenüber das Land, auf dem sie leben. Er ist insofern nicht „weisungsberechtigt“, sondern für den Transzendenzbezug des Staates zuständig, indem er das natürliche/gottgegebene Recht der Menschen auf ihr Land repräsentiert und bestätigt.

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  1. Du weisst ja, ich bin nicht so nah dran und drin wie du und andere hier.
    Aber war es nicht genauso unter Wilhelm und es war keine Republik, das Reich?
    Von allen was ich an der Oberfläche über Staatsrecht etc pp gelesen habe, sagte mir spontan dieses Konzept sofort zu, also wie gehabt, von unten nach oben, mit einem austauschbaren Repräsentanten ohne eigene Machtbefugnisse.

  2. Wilhelm II. als Kaiser des Deutschen Reichs hatte (indirekt) nur die Reichsangehörigkeit und damit den Deutschen-Status zu vergeben, nicht jedoch das Heimatrecht, i.e., das Recht, auf dem Boden eines der Bundesstaaten zu wohnen und zu arbeiten, i.e. die Angehörigkeit in einem Bundesstaat. Als König von Preußen dagegen verkörperte er das Land, zu dem die Menschen gehören konnten, wenn sie in die Gemeinschaft hineingeboren oder von ihr aufgenommen wurden.

    Nicht zuletzt sehe ich das durch die frappierende Entdeckung von Staatsschuldenlüge bestätigt, daß nämlich in fast allen heutigen Republiken die Namen der Menschen in Pässen und ID-Karten in Großbuchstaben geschrieben sind, in fast allen Königreichen dagegen normal nur mit großen Anfangsbuchstaben. Sprich, in Republiken kein Menschenstatus wegen fehlendem Bezug zum Land, in Königreichen Mensch mit natürlichen Rechten durch verbrieften Bezug zum Land via König.

  3. Vielen Dank, so ungefähr hatte ich es auch grob zwischengespeichert, wobei das Heimatrecht natürlich alles andere als zu verachten ist.

    Meints du/ihr denn, dass es z.b. in England die Bevölkerung unterm Strich, ne andere Behandlung erfahren? Darauf bezieht sich das ja wohl hauptsächlich, oder?
    Ohne einen Funken Info oder Erfahrung, würde ich mal sagen, nein. Dies würde dann aber an dem Volk selber liegen, denn Wissen darüber, werden nur die Wenigsten haben, die Meisten interessiert es doch nicht die Bohne, egal wo auf der Erde, leider.

  4. England ist ein schönes Beispiel. Eigentlich das Paradebeispiel schlechthin. Natürlich stehen die Menschen dort unter demselben Freimaurer-/Zionisten-Desinformationstrommelfeuer wie wir. Natürlich denkt man auch dort allgemein, Gesetze gelten für alle, weil sie doch der Staat gemacht hat, und läßt sich von Staatsorganen willkürlich gängeln und bevormunden.
    ABER: Die haben im Gegensatz zu uns – Gebetsmühle an – das Common Law als aktives, voll funktionstüchtiges paralleles Rechtssystem mit mindestens eigenen Kammern an den sonst staatlichen Gerichten. Und diese Kammern heißen nicht rein aus Versehen „Queen’s Bench“ (und demnächst dann irgendwann wieder „King’s Bench“).

    Das Königreich Großbritannien hat genau die Bindung zum Land und gewährt seinen Menschen damit zumindest als strukturell vorhandene Option das Land- und Heimatrecht, das auch nicht rein aus Versehen dort genauso heißt wie einst in Preußen, aber kein normiertes Recht wie das preußische, letztlich doch römisch verseuchte ist. Nennt sich Law of the Land. Und der dazugehörige Rechsstatus Freeman/Freewoman on the Land. Von diesen angelsächsischen Ländern geht mein Blog inhaltlich aus. Nur hatte ich den Zusammenhang zwischen Königreich, Landrecht, Freiheit und Heimatrecht noch nicht so gesehen.

    Wie gesagt, auch in UK wird fleißig daran gearbeitet, öffentliches Recht nicht nur flächendeckend einzuführen, sondern auch total dominieren zu lassen. Sie haben es da nur schwerer, weil sie das Common Law nicht abschaffen können. Denn es dient der internationalen Hochfinanz viel zu gut (Stichwort Trustrecht).

    Aber da muß ich mich bei Gelegenheit noch mal genauer mit beschäftigen, von meinem neuen Erkenntnisstand aus.

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