Warum Staaten nicht für Recht sorgen können und dürfen

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Nur bewußte Daseinformen wie z.B. der Mensch können ein Interesse an Recht haben, da nur Bewußtseinsträger wie er universelle Prinzipien außerhalb ihrer eigenen Existenz erkennen, Willen hervorbringen, Handeln daran messen und und als recht oder unrecht, richtig oder falsch bewerten können. Recht ist daher das höchste Ziel der bewußten Daseinsform.
–> Recht ist die Prämisse, über welche sich die Dimension der bewußten Existenz definiert. Bewußtsein ist das Sinnesorgan für Recht.

Unbewußte Daseinsformen dagegen können lediglich an ihrem eigenen Dasein und Gedeihen interessiert sein, da universelle Prinzipien außerhalb ihrer eigenen Existenz von ihnen nicht wahrgenommen werden können. Ihr eigenes Dasein und Gedeihen bilden ihr höchstes Ziel, dem alles andere untergeordnet wird.
–> Fortexistenz ist die Prämisse, über die sich die Dimension der unbewußten Existenz definiert.

In der materiellen Realität verfügt nach bisherigen Erkenntnissen nur der Mensch von Natur aus über das Sinnesorgan für Recht. Entwickelt wird es in der menschlichen Gemeinschaft. Das erklärt, warum nur das Recht sein kann, was von einer menschlichen Gemeinschaft als „gerecht“, als ausgeglichen empfunden wird.

Der Staat dagegen ist ein Ordnungsprinzip ohne eigenes Bewußtsein. Dem Staat fehlt damit das Sinnesorgan für Recht. Er ist reine, wertneutrale Ordnung und kann als solche auch nur (beliebig gestaltete) Ordnung wahrnehmen und durchsetzen.  Für Recht kann er sowenig sorgen wie ein Blinder für harmonische Farbzusammenstellungen. Deshalb bringen Staaten aufgeschriebenes Recht hervor. Sie sind auf in theoretische Formeln gepreßtes Recht (Gesetzbücher) angewiesen, weil sie als unbewußte Daseinsform Recht nicht unmittelbar (Justitias Waage) wahrnehmen können. Sie können den konkreten Interessenskonflikt nicht sehen oder fühlen, sie können nur abstrakte Informationen gesetzmäßig verarbeiten.

Das Rechtswesen einer menschlichen Gemeinschaft darf deshalb nicht dem Staat überlassen werden. Denn dann dient es nicht mehr dem Recht, sondern dem Staat und seinen Interessen als unbewußte Daseinsform: eigene Fortexistenz und eigenes Wachstum. Kein staatlicher Richter kann den Menschen dienen. Kein Volksrichter kann dem Staat dienen. Es lügt zwangsläufig jeder staatliche Richter, der sagt, er spreche Recht im Namen des Volkes.

Wer das Rechtswesen in die staatliche Ordnung eingegliedert, macht einen blinden und gehörlosen Nichtschwimmer zum Bademeister. Der Staat darf nur Ordnungsauftrag haben. Recht muß Sache der menschlichen Wertegemeinschaften sein und bleiben.

Die logische Konsequenz aus diesen Überlegungen ist aber auch, daß der Staat als reines Ordnungsprinzip nicht ohne vorherige Zielfestlegung durch den Menschen bewertet werden kann. Er ist ein Werkzeug/eine Waffe, das/die wie alle Werkzeuge/Waffen nur dann als „schlecht“ wahrgenommen wird, wenn es/sie gegen den bewertenden Menschen wirkt. In manchen Situationen kann die Gleichschaltung des menschlichen Willens unter ein gemeinsames Ziel durchaus im Interesse der beteiligten Menschen sein. Denn das ist Staat: Gleichschaltung von menschlichem Willen durch Ordnung. Zum Nachteil oder zum Vorteil der betroffenen Menschen.

Staaten haben solange eine Existenzberechtigung, wie sie das ihnen per Definition immanente Machtungleichgewicht grundsätzlich zum Vorteil der entmachteten Klasse einsetzen, d. h. solange die übertragene Macht tatsächlich mit gleichgroßer Verantwortung einhergeht und bei Strafe des effektiven Machtentzugs daran gebunden ist.

Mit anderen Worten: Staaten nach germanischem Rechtsverständnis, welches Macht mit effektiv den Menschen rechenschaftspflichtiger Verantwortungslast aufwiegt, befinden sich im Einklang mit dem universellen Prinzip des Ausgleichs. Staaten nach mesopotamisch geprägtem Rechtsverständnis, welches Macht nur einem allmächtigen Gott gegenüber rechenschaftspflichtig und den Menschen gegenüber aller Verantwortung enthoben sieht, sind der diametrale Gegensatz zum germanisch geprägten Staat.

Das erklärt dann auch, warum mesopotamisch orientierte Machteliten nicht nur dem Deutschen Reich, sondern den deutschen Völkern selbst als erbitterte Todfeinde gegenüberstanden und -stehen. Mit dem Bündnisstaat germanischer Tradition ist keine Menschheitsversklavung möglich. Solange dieses Alternativmodell einer freien Menschheit als erfolgreiche Option aller Welt vor Augen stand, konnten die entsprechenden Eliten keine Sekunde ruhen. Es mußte beseitigt und dauerhaft verleumdet und damit den Menschen verleidet werden.

Da bekommt der Spruch „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“ doch gleich einen ganz anderen Klang.

Danke an Dieter im Gelben Forum für die Inspiration zu diesen Überlegungen.

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  1. –Warum Staaten nicht für Recht sorgen können und dürfen–

    Sehr guter Ansatz finde ich. Besser als diese ewige „Preußen“ – Diskussion, finde ich.

    Wie ich hier bereits sagte, brauchen wir als Lager-Insassen nicht zu hoffen, das die Lager-Aufseher oder die Kapos uns freiwillig unsere natürlichen Rechte wieder zugestehen.
    Was hälst du denn von diesem Artikel/Ansatz?
    http://64.90.56.97/ARTIKEL/Alexander-Dugin_Ohne-Rebellion-keine-Souveraenitaet.pdf

    Gruß, Dirk

  2. Na das wär ja wohl ein „dolles Ding“, wenn der bekannte russische Politologe und außenpolitische Berater Prof. Alexander Dugin, seine Ansichten von mir hätte………….

    aber wie ich bereits sagte, ist das Lager-Gleichnis nicht durch mich in die Welt gekommen.
    Sondern von einem Herrn mit dem du verabredet warst, aber du dich dann nicht mehr gemeldet hattest. Er fand das nicht so toll. Vielleicht findest du ja noch mal die Zeit, ihn erneut anzurufen.

    Ich finde jedenfalls das Lager-Gleichnis von Thomas die einzig realistische Ansicht. Und das was der Herr Dugin sagt, ist so oder so Ähnlich, unsere einzige Chance.
    Die ganzen Bezüge auf irgendwelche alten „Reiche“ und vergangene Staatsgebilde, sowie das Beharren auf deren (leider) vergangene Rechtssysteme, führt uns nicht voran. Wir müssen etwas Neues schaffen, ob wir wollen oder nicht.

    Gruß, Dirk

  3. Wir haben uns sehr lange unterhalten. Durch ihn bin ich auf die Borax-Thematik aufmerksam geworden. Wenn mir da eine weitere Telefonverabredung durch die Lappen gegangen sein sollte – die notorische Zerstreutheit ist etwas, das bei mir leider einhergeht mit der notorischen Nachdenkerei und dem auf vielen Hochzeiten tanzen. Und ich gebe zu, unter dem Strich hatte ich nicht das Gefühl, seinen Weg besonders unterstützen zu wollen.

    Ein neues Völkerrecht zu schaffen, ist mir mindestens eine Nummer zu groß gegriffen. Für Völkerrecht braucht man Völker. Die werden aber gerade systematisch abgeschafft. Einzelne Menschen können keine eigenständigen Völkerrechtssubjekte sein, genauso wenig wie ein einzelner Mensch eine Familie sein kann. Das macht für mich alles keinen wirklichen Sinn.

    Ich bin seitdem zu der Überzeugung gekommen, daß man klein anfangen muß, direkt an den Graswurzeln, praktisch und kompetent mit nachweisbarem Nutzen für die unmittelbaren Mitmenschen. Völkerrecht spielt im Alltag der Menschen um mich herum eher weniger eine Rolle, und es hilft ihnen auch nicht direkt bei der Lösung ihrer Probleme.

    Man braucht aber die Unterstützung der unbewußten Menschen. Dazu muß man sie überzeugen. Überzeugen kann man sie kaum mit Worten. Es zählen handfeste Vorteile. Sonst nichts. Eben wegen der eigenen Fortexistenz und dem eigenen bestmöglichen Gedeihen, die ihre einzigen Prämissen sind.

    Die Zahl der bewußt lebenden Menschen kann man nicht willkürlich vergrößern. Man muß also die anderen beeindrucken. Und das wird nichts, wenn man ihnen mit Völkerrecht kommt. Bevor man das Dach zu bauen beginnt, sollte man ein sicheres Fundament und tragfähige Wände geschaffen haben.

  4. Deine Worte sind schöne Worte und im Grunde sind wir da wirklich vollständig einer Meinung.
    Alles sollte m.M. nach die Chance haben langsam und beständig wachsen zu können. Die Kinder, die Pflanzen, neue Gemeinschaftsmodelle, bzw. Gemeinschaftsformen, und auch die Liebe zwischen den einzelnen Wesen………………………….
    Ich habe nur nicht den Eindruck, das wir die dafür notwendige Zeit noch haben.

    Du mit deiner Einstellung, du wirst diesen Blog vielleicht auch in einem Jahr noch „betreiben“ können. Viele Andere wurden im letzten Jahr bereits „platt“ gemacht. Zwangsweise stillgelegt. Wegen Meinungs-Äußerung!! Im gleichen Atemzug wird diesen Menschen alles genommen, Haus, Hof, Freunde, Lebensgemeinschaften, und die
    Würde.

    Wo sind wir denn 2013 bereits angekommen, wenn man da schon nicht mehr seine freie Meinung äußern konnte, ohne dafür enteignet und eingesperrt zu werden?
    Wie willst du denn „die Unterstützung der unbewußten Menschen“ erlangen? Wie willst du „sie überzeugen“? Wie willst du ihnen „handfeste Vorteile“ verschaffen?
    Wo willst du die Zeit hernehmen, um ein „sicheres Fundament und tragfähige Wände zu schaffen“ ?
    Wir alle haben schon jetzt „Angst“ (Bedenken, Befürchtungen) unsere wahre, freie Meinung zu veröffentlichen. Wir haben „Angst“ vor Repressalien. Wir befinden uns also bereits in einem geistigen Gefängnis. Wir befinden uns in daher in einem sogenannten „morphogenetischen Feld“. ( Rupert Sheldrake )
    Wenn z.B. eine Masse von Menschen denkt und überzeugt ist: Oh, ich finde den Zustand zwar nicht gut, aber ich kann ja auch gar nichts dran ändern. Dann ist das auch so! Wenn aber nur ein Teil dieser Masse anders denkt und überzeugt davon ist, dann beeinflusst dieser Teil der Masse auch die Übrigen. Je mehr dieser neuen Überzeugung sind, desto schneller bewirkt es ein Umdenken der Anderen. Wenn genügend Menschen die Überzeugung in sich tragen: der Zustand ist nicht gut, aber ich kann und ich will etwas ändern, dann wird das auch so.
    Bitte unbedingt mal beschäftigen mit: Rupert Sheldrake, morphische Felder und der morphischen Resonanz .
    Es ist z.B. so, das wenn ein Affenstamm irgendwo auf der Welt etwas neues lernt, es automatisch auch alle anderen Affenstämme lernen, die sich im gleichen morphische Feld befinden, auch wenn sie auf einer anderen Insel wohnen und physikalisch keinen Kontakt hatten. Das nennt sich Resonanz.
    Alle die sich als Deutsche sehen, bilden definitif ein morphisches Feld. Der gröste Teil davon ist im Moment davon überzeugt nichts ändern zu können und auch nichts ändern zu wollen.
    Ein weit kleinerer Teil ist überzeugt etwas ändern zu wollen, es aber nicht zu können (Angst). Diese werden momentan ziemlich rasant immer mehr und beeinflussen schon sehr stark die große Masse der Menschen.
    Der noch kleinere Teil der Menschen, die im Geiste keine Angst mehr zeigen, die es riskieren physisch eingesperrt zu werden ( !!ist das geringere Übel, als geistiges eingesperrt sein!! ) das sind m.E. die modernen Helden.
    Doch „Helden“ sind letztlich alle, die aus ihrem geistigen Gefängnis ausbrechen. Alle die anfangen Verantwortung für sich selber zu übernehmen, die aufhören sich alles vorschreiben zu lassen.
    Was ich letztlich sagen will:
    Wichtig ist die geistige Ausrichtung, weit wichtiger als das was man tut. Eine Demo verändert nichts, ausser, das der einzelne erfährt: oh, ich bin nicht allein, wir sind Viele. Es ändert sich ein Stück weit die geistige Ausrichtung der Teilnehmer und der
    Beobachter.
    Wichtig ist die geistige Ausrichtung, das ist uraltes Wissen. Das ist die buddhistische Sicht seit Jahrtausenden, alle Religionen tragen das in ihrem Kern.
    Die Botschaft dieses vermeintlichen „Himmelssohnes“ war: liebe deinen nächsten, wie dich selbst, bedingungslose Liebe. Das ist keine Religion, sondern das ist eine geistige Ausrichtung. Diese geistige Ausrichtung bringt automatisch Frieden.

    Daran sollten wir alle arbeiten…………………………..

    Gruß, Dirk

  5. Gibt es den Artikel in PDF Reinform?

    Das hat mich doch sehr berührt ! EIn geialer Bericht. Pflichtlektüre für Frau Mißerfolg und Co

  6. Zitat: „Die Zahl der bewußt lebenden Menschen kann man nicht willkürlich vergrößern. Man muß also die anderen beeindrucken. Und das wird nichts, wenn man ihnen mit Völkerrecht kommt. Bevor man das Dach zu bauen beginnt, sollte man ein sicheres Fundament und tragfähige Wände geschaffen haben.“

    Die Regierung tut alles, daß sie unwissende Schafe unter sich hat…

    Erwarte nicht zuviel, aber ein Funken am Pulverfaß bringt die Massen zum Aufwachen.

  7. Ich habe hier heute morgen einen längeren Kommentar eingestellt. Er erscheint hier aber nicht. Woran liegt das? Ich habe es bereits mehrmals versucht.

    Gruß, Dirk

  8. „Ich habe nur nicht den Eindruck, das wir die dafür notwendige Zeit noch haben.“

    Das dachte ich vor sechs Jahren schon und hab die Zeit vergeudet, weil ich dachte, sie reicht nicht mehr. Diese Lektion hab ich inzwischen gelernt.

    „Wie willst du denn “die Unterstützung der unbewußten Menschen” erlangen? Wie willst du “sie überzeugen”? Wie willst du ihnen “handfeste Vorteile” verschaffen?
    Wo willst du die Zeit hernehmen, um ein “sicheres Fundament und tragfähige Wände zu schaffen” ?“

    Fragen 1-3: Indem ich ihnen nutze mit dem, was ich tue.
    Frage 4: Die Zeit ist immer da, solange ich selbst da bin.

    „Das nennt sich Resonanz.“

    Richtig. Und ich gebe den gewünschten Impuls mit dem, was ich denke UND tue.

    “Der noch kleinere Teil der Menschen, die im Geiste keine Angst mehr zeigen, die es riskieren physisch eingesperrt zu werden ( !!ist das geringere Übel, als geistiges eingesperrt sein!! ) das sind m.E. die modernen Helden.“

    Märtyrer erreichen mit ihrer Selbstopferung häufig das Gegenteil von dem, was sie anstreben. Was für einen Sinn macht es, das eigene Potential zu verheizen, indem man sich frontal gegen den Sturm stellt oder gegen die reißende Strömung anschwimmt? Macht es nicht viel mehr Sinn, die Richtung der Gegenkraft auszunutzen für die eigenen Absichten? Das kommt nicht so heroisch rüber, ist aber womöglich zielführender.

    „Wichtig ist die geistige Ausrichtung, weit wichtiger als das was man tut.“

    Geistige Ausrichtung ohne Tun ist kraft- und wirkungslos. Zielloses Tun ebenso. Beides muß zusammenwirken, um einen Sogeffekt zu erreichen.

    „Die Botschaft dieses vermeintlichen “Himmelssohnes” war: liebe deinen nächsten, wie dich selbst, bedingungslose Liebe.“

    Das setzt voraus, daß man sich selbst liebt. Die wenigsten Menschen tun das.

    „Das ist keine Religion, sondern das ist eine geistige Ausrichtung. Diese geistige Ausrichtung bringt automatisch Frieden.“

    Nein, diese geistige Ausrichtung macht einen zur Beute. Was auch die Absicht dahinter ist. Christentum ist Judentum für Nichtjuden, wir erinnern uns.
    Frieden bringt, wenn man sich als Bestandteil der Welt begreift, nicht als ihr Nutzer (oder gar Eigentümer). Alle friedlichen Kulturen betrachten sich als gleichberechtigten Teil der Erde, als Verwandten alles dessen, was ist. Alle aggressiven Kulturen betrachten sich als bevorrechtigt gegenüber allem, was ist. So ist zumindest die Tendenz, die ich völkerkundlich bisher ausmache.

    Deswegen setze ich an dieser Stelle an, am Weltbild und der Position des Menschen darin. Das ist der Knackpunkt, nicht die wehrlose linke Wange.

  9. Akismet ist das Anti-Spam-Programm von WordPress. Sehr fleißig, wenn es echte Spam-Kommentare gibt (zeitweise hunderte pro Tag). Wenn es keine gibt, beschäftigt sie sich hin und wieder damit, Kommentare als Spam zu erkennen, die gar keine sind.

    Hab bisher noch keine Möglichkeit gefunden, das zu verhindern. 😦

  10. Vielen Dank, das du dir die Zeit genommen hast mir zu antworten. So stellt es sich klar heraus, wo wir verschiedener Meinung sind.

    Wir sind geistige Wesen in einem materiellen Körper und nicht Körperliche Wesen mit einem Geist. Wir alle erschaffen und formen mit unserem geistigen Dasein die vermeintliche Realität um uns herum. Jede(r) ist seines Glückes Schmied. Die geistige Ausrichtung ist das Einzige was ich (und alle anderen) benötige(n) um Glücklichsein zu erreichen.
    Die Ausrichtung im Geiste führt uns zu geistigem Glücklich sein. Was ist glücklich sein? Ist es auf der körperlichen/Materiellen Ebene zu finden?
    Körperliches Wohlbefinden hilft uns (geistigen Wesen) Glücksgefühle zu empfinden. Eine entsprechende geistige Ausrichtung verhilft dauerhaft, auch ohne körperliche Stimuli, zum glücklich sein.
    Eine entsprechende Ausrichtung zum unglücklich sein verhilft eben auch entsprechend dazu, egal wie es auf der materiellen Ebene sich darstellt. Reiche/schöne/gesunde Lebensverhältnisse sind keine Garanten zum glücklich sein. Umgedreht genauso.

    Deine Überzeugung „Geistige Ausrichtung ohne Tun ist kraft- und wirkungslos“ könntest du überprüfen durch (z.B.) einen „Schicksalsschlag“. Unfall-gelähmt, ans Bett gebunden, oder wie bei Steven Hawkins, fast völliger Ausfall des Körpers. Da kannst du dann erkennen, was deine eigentliche Substanz ist. Tun im physischen Sinne kannst du jetzt nichts mehr und dennoch bist du, und dennoch kannst du Dinge bewegen/in Bewegung bringen.
    Fast alle, die ein Todes-Erlebnis hatten, sind sich einig, das dieses Sterben (des Körpers) das beste war was ihnen geschehen konnte. Fast alle richten nachher ihr Leben grundsätzlich neu aus. Das Losgelöstsein vom Körperlichen hat ihnen erst gezeigt, was wirklich wichtig ist, hat ihnen die wahre Natur des Seins offenbart.
    Die wahre Natur des Seins ist, das wir geistige Wesen sind, in einem materiellen Körper. Unsere geistige Ausrichtung beeinflusst unsere Zukunft. Je mehr einzelne Einheiten die gleiche Ausrichtung haben, umso stärker (exponentiell) ist deren Wirkung. Man nennt es Resonanz. Das lässt sich überall in der Natur beobachten.
    Das alles hat übrigens rein gar nichts mit irgendeiner Religion zu tun. Es ist nur so, das alle die sich damit beschäftigt haben , dieses auch wissen. So auch die, gegen die wir hier mit §, Gesetzen, Preußen usw. angehen. Die wissen, würden wir alle unseren Geist einigen, wär der „Spuk“ schnell vorbei. Daher versuchen sie unseren Geist zu zerstreuen, mit TV und all dem Zeugs.
    Würden wir uns in unserer geistigen Ausrichtung einig sein, würden wir Alles überwinden können.
    Gruß, Dirk

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