Archiv der Kategorie: Wirtschaftliche Grundlagen

Und diesmal ist es eine globale Zivilisation

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„Once the majority of the world’s drylands were covered with forests. But now they are degraded. … We need to consider why it is that the ruins of once great civilisations are found in drylands and realise that unless we learn the lessons of history we are destined to repeat them.“

Übersetzung:
Die meisten der heutigen Trockengebiete der Erde waren früher Wald, der jetzt zerstört ist. … Wir müssen uns fragen, warum die Ruinen einst großer Zivilisationen in Trockengebieten zu finden sind, und verstehen, was die Geschichte uns mitzuteilen hat, oder es ist unser Schicksal, die Lektion noch einmal zu wiederholen.

What if we change #13

Über Demokratien aller Couleur

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»Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: Weil die Völker nackte Plutokratie [nackten Kapitalismus] nicht dulden wür­den, wird ihnen die nominelle Macht über­lassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republika­nischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesell­schaftliche Beziehungen die Minister.«

Richard N. Coudenhove-Kalergi, Adel, 1922, Seite 31

Demokratische Sklaven der Dienstleistungsgesellschaft

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Guter Lesetipp, den ich hiermit weiterreiche:

„Doch auch um den Preis der Selbstaufgabe sieht die schöne neue Welt der totalitären Marktwirtschaft für die meisten nur noch einen Platz als Schattenmenschen in der Schattenwirtschaft vor. Sie haben sich als Billigstarbeiter und demokratische Sklaven der “Dienstleistungsgesellschaft” den besserverdienenden Globalisierungsgewinnlern demütig anzudienen. Die neuen “arbeitenden Armen” dürfen den restlichen Business-Men der sterbenden Arbeitsgesellschaft die Schuhe putzen, ihnen verseuchte Hamburger verkaufen oder ihre Einkaufszentren bewachen. Wer sein Gehirn an der Garderobe abgegeben hat, kann dabei sogar vom Aufstieg zum Service-Millionär träumen.
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Kairos statt Kronos

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Danke an r.u. sirius für den wertvollen Hinweis auf dieses Blog:

Ich hoffe, jeder hat nun erkannt dass die Nummer in der wir alle unterwegs sind, erst zu Ende sein würde, wenn alles in sich zusammenfällt und man von vorne beginnt – zumindest nach den jahrtausende alten mehrheitlichen Denkmustern, um dann wieder den selben Unfug von vorne beginnen zu können. Lies den Rest dieses Beitrags

Manchmal ist die Wahrheit nahezu unerträglich

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Alle reden vom Freihandelsabkommen mit den USA, das momentan hinter verschlossenen Türen und ohne jegliche parlamentarische Kontrolle seitens der EU ausgehandelt wird. Der WDR berichtet darüber und poträtiert in diesem Zusammenhang eine treibende Kraft hinter der perfiden Schweinerei: einen ältlichen, besorgt dreinblickenden Mann namens Stuart E. Eizenstat, vorgestellt als ehemaliger US-Botschafter für die EU-Ebene und als „einer der einflußreichsten Ideengeber hinter dem Freihandelsabkommen“ bezeichnet. Die Physiognomie ist typisch und ich bin entsetzt, als ich recherchiere und bestätigt bekomme, was ich widerlegt zu finden hoffte. Lies den Rest dieses Beitrags

Von Fürsten und Geldverleihern und der Waage der Macht

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Nachdem also ganz grundsätzlich klar ist, was Geld ist und wie Geld als notwendiges Element der Machtsicherung eines Machthabers zustandekommt, wenden wir die ganze Einsicht mal auf heutige Verhältnisse an.

In früheren Staatsformen war für alle ersichtlich, wer der Machthaber war (Priester/Adel/Kriegsherren), wer die Macht durchsetzte (Beamte, Büttel und Henker), und wer alles finanzieren mußte (das Volk). Chef war, wer die Abgaben festlegte und bekam.

Das hat sich geändert, seit sich jemand dazugeschaltet hat: die Geldverleiher. Lies den Rest dieses Beitrags

Gewalt gebiert Geld

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„Geld ist kein Gegenstand, Geld kann jedoch jedem beliebigen Gegenstand zugeordnet werden (Note, Schein, Münze, Bit), getragen werden.

Und wie kann [Geld] „als solches“ einen Wert haben, wenn doch der Wert mindestens von 2 Personen abhängig ist, die ein Verhältnis schaffen, die untereinander abwägen. Dieses Verhältnis (1:1, 2:1, 10:1) ist die Wertrelation.

[Die Leute] tauschten nicht, sie verschuldeten und entschuldeten sich. … Nichts lief Zug um Zug, denn alles musste vorher hergestellt, geerntet, erlegt werden.

Geld ist kraft Gewalt entstanden, denn jede Schuld, die durch Geld erfüllt wird, entstand nur deshalb, weil die Gewaltherrschaft den Motor der Abgabenwirtschaft zündete. Vorher hat niemand Überschüsse (für Fremde verfügbar) produziert, die bewertet werden mussten. Niemand hatte die Kraft dazu. … Lies den Rest dieses Beitrags

Diskussion zum Thema staatliches Rechtsmonopol

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Die Diskussion findet sich hier im Blog an dieser Stelle. Damit sie eher gefunden werden kann, mache ich hiermit wieder einen Blogeintrag daraus, der aktualisiert wird, solange sie andauert.

Letzte Aktualisierung: 29.12.2013, 06:35 Uhr

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